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Alibech in der Lhebalde-
die Hölle, sodaß sie ihm für dies Mal den Hochmuthaus dem Kopfe brachten und er ruhig in Frieden blieb.Als er sich aber später dennoch öfters wieder in Stolzerhob und das Mädchen sich immer willig zeigte, ihn zudemüthigen, geschah es, daß si'e^an dem Spiele Gefallenfand und zum Rusticus also sagte: „Nun sehe ich wohl,daß die wackeren Leute in Capsa recht hatten, wenn siesagten, Gott zu dienen sei ein so süßes Ding. Dennwahrlich ich erinnere mich nicht, je Etwas gethan zu haben,das mir so viel Lust und Vergnügen gewahrt hätte, alsden Teufel in die Hölle heimzuschicken. Und so halte ichdafür, daß Jeder, der sich nicht anstrengt Gott zu dienen,ein unvernünftiges Thier ist." Aus diesem Grunde kamsie oft zum Rusticus und sagte: „Ehrwürdiger Vater,ich bin hierher gekommen, um Gott zu dienen und nichtum müßig zu gehn; so kommt denn und laßt uns denTeufel heim in die Hölle schicken." In dieser Beschäf-tigung sagte sie auch wol zuweilen: „Rusticus, ichweiß gar nicht, warum der Teufel aus der Hölle wie-der 'rausgeht; denn wäre er so gerne drinne, als die Hölleihn gern ausnimmt und festhalt, so würde er immerdrinne bleiben."
Wahrend die Dirne auf solche Weise den Rusticusoft zum Gottesdienste einlud und ermunterte, hatte sieihm allmälig die Wolle so aus der Jacke gezupft, daß erfror, wenn ein Anderer geschwitzt hätte. Deshalb sagteer denn nachgerade zu dem Mädchen, man müsse denTeufel nur dann züchtigen und in die Hölle heimschicken,wenn er sein Haupt in Hochmuth erhöbe. „Wir aber,"fügte er hinzu, „haben ihn durch Gottes Hülfe so ent-larvt, daß er Gott bittet, in Frieden bleiben zu dürfen."Dadurch brachte er das Mädchen auf einige Zeit zumSchweigen; da sie aber sah, wie Rusticus sie gar nichtweiter aufforderte, den Teufel in die Hölle heimzuschicken,sagte sie ihm eines Tages: „Rusticus, ist Dein Teufelnun abgestraft und plagt er Dich nicht mehr, so läßt mich