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1 (1843)
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Ferondo im Fegefeuer.

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kein Licht sah, und das zum Strafgefangniß für dieMönchs bestimmt war. Hier zogen sie ihm seine Kleideraus, kleideten ihn statt dessen wie einen Mönch, setztenihn auf ein Bündel Stroh und ließen ihn allein, bis erwieder zu sich kommen würde. Inzwischen wartete derbologneser Mönch, der vom Abte gehörig unterrichtet war,ohne. Mitwissen irgend eines Andern, daß Ferondo sich er-holen sollte.

Der Abt ging am andern Tage mit einigen seinerMönche wie zum Besuche in das Haus der Frau, die erganz in Trauerkleidern und sehr betrübt fand. Nachdemer sie eine Weile getröstet hatte, erinnerte er sie leise anihr Versprechen. Da die Frau sich nun frei und wedervon Ferondo noch sonst von Jemand belästigt fühlte, auchan des Abtes Finger schon einen zweiten schönem Ringbemerkt hatte, sagte sie, sie sei bereit und verabredete mitihm, daß er die nächste Nacht kommen solle. Wirklichging er denn auch, sobald es Nacht geworden war, inden Kleidern des Ferondo und von seinem Mönche begleitetzu der Frau, bei der er bis zum Morgen unter Scherzund Freuden verweilte, bevor er zu seiner Abtei zurück-kehrte. Oft genug machte er denselben Weg in gleicherAbsicht und wurde von Einigen, die beim Kommen oder.Gehen ihm begegneten, für den Geist des Ferondo gehal-ten, der, um Buße zu thun, in jener Gegend umgehenmüßte. Darüber erzählten denn die abergläubischen Leutein dem Dörfchen viele Geschichten, die auch zu den Ohrender Frau kamen, welche indeß wohl wußte, was es damitfür eine Bewandniß habe.

Der bologneser Mönch aber trat, als Ferondo in demdunklen Gefängnis erwachte, ohne zu wissen, wo er sichbefinde, mit einer fürchterlichen Stimme hinein und gabihm mit einigen Ruthen, die er in der Hand hielt, einegute Tracht Schläge. Ferondo fragte unter Weinen undSchreien in Einem fort:Wo bin ich?"Du bist imFegefeuer," antwortete der Mönch.Wie," sagte Ferondo,