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1 (1843)
Entstehung
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309
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Ferondo im Fegefeuer.

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Ihr Huben könnt und Huben werdet, wenn Ihr vernünf-tig genug seid, meinem Ruthe zu vertrauen. UeberdiesHube ich München schönen und kostburen Schmuck, dermeinem Willen nach Niemund unders uls Euch gehörensoll. So thut denn, süße Hoffnung meines Herzens, fürmich, was ich gerne für Euch thue."

Die Frau schlug die Augen nieder und wußte nicht,wie sie dem Abt seine Bitte abschlagen sollte; sie ihm zugewähren, schien ihr aber nicht gut gethun. Als dieserbemerkte, sie zögere mit der Antwort, nachdem sie ihndoch ungehört hatte, glaubte er sie schon halb bekehrt, undwirklich gelang es ihm, durch viele Worte, die er denersten noch hinzufügte, noch ehe er ausgeredet hatte, ihrin den Kopf'zu setzen, was er verlange, sei wohlgethan.Deshalb sagte sie ihm denn ganz verschämt, sie sei bereit,jedem seiner Befehle zu gehorchen; früher aber könne sienicht, uls bis Ferondo im Fegefeuer sein würde. Der Abterwiderte ihr voller Freuden:Nun so wollen wir ihndenn gleich hinschicken; richtet es nur ein, daß er morgen,oder in diesen Tagen zum Besuche zu mir heraufkomme."Mit diesen Worten drückte er ihr verstohlen einen wun-derschönen Ring in die Hand und entließ sie.

Die Frau war vergnügt über das Geschenk; denn siehoffte, daß noch andere folgen sollten, und nachdem sieihre Freundinnen wieder ausgesucht hatte, erzählte sie ihnenauf dem Heimwege Wunderdinge von der Frömmigkeitdes Abtes. Wenige Tage darauf ging Ferondo ins Klo-ster. Sobald der Abt ihn zu sehen bekam, nahm er sichvor, ihn ins Fegefeuer zu schicken.? Zu diesem Ende suchteer ein Pulver von wunderbarer Kraft hervor, das er imOrient von einem mächtigen Fürsten mit der Versicherungerhalten hatte, der Alte vom Berge pflege sich desselbenzu bedienen, wenn er Jemand im Schlaf in sein Para-dies oder wieder herausbringen wolle, auch schlaffe es, ingrößerer oder geringerer Menge gegeben, Denjenigen, deres genieße, ohne ihm irgend zu schaden, auf kürzere oder