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1 (1843)
Entstehung
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304
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304 Dritter Lag. Achte Geschichte.

reden hörten, schämten sie sich und baten ihn um Ver-zeihung:Wahrlich," sagten sie,Ihr gleicht, mehr alswir je zwei Leute sich gleichen sahen, einem Cameradenvon uns, Namens Faziuolo aus Pontremoli, der vorohngefahr vierzehn Tagen, oder nicht viel längerer Zeithierher gekommen ist, ohne daß wir irgend weiter hättenerfahren können, was aus ihm geworden sei. Freilich wun-derten wir uns wol über Euren Anzug; denn Jener warSoldat, wie wir es sind." Der älteste Bruder des Te-daldo trat bei diesen Worten vor und fragte sie, wie Fa-ziuolo gekleidet gewesen sei. Sie gaben darüber Auskunft,und es fand sich, daß ihre Beschreibung dem Anzuge desErmordeten genau entsprach, wodurch sie denn, in Ver-bindung mit andern Zeichen, sich überzeugten, dieser seiFaziuolo und nicht Tedaldo gewesen, und so schwand dennjeder Verdacht aus der Seele der Brüder. Tedaldo aber,der nun sehr reich geworden war, fuhr in seiner Liebefort, ohne sich je wieder mit seiner Dame zu veruneini-gen; vielmehr genossen sie bei vorsichtigem Benehmen nochlange ihrer Neigung. Gott gewähre uns die Freuden derunsrigen."

Achte Geschichte.

FeronLo wird, nachdem er ein gewisses Pulver gegessen hat, fürtodt begraben; der Abt aber, der sich inzwischen mit seiner Frauergötzt, holt ihn aus dem Grabe, setzt ihn ins Gefängnis undbildet ihm ein, er sei im Fegefeuer. Dann wird er auferwccktund erzieht einen Sohn, den der Abt mit seiner Frau erzeugthat, als Len seinigen.

(§o lang die Geschichte der Emilie gewesen war, so hattesie um dessentwillen doch Niemandem misfallen, vielmehr