Zima und seine Dame.
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den Wünschen ihres Mannes folgen mußte, fand sie sichendlich bereit und folgte ihm in den Saal, um zu hören,was Zima ihr zu sagen hatte.
Als dieser den Vertrag mit dem Edelmann noch einMal richtig gemacht hatte, setzte er sich mit der Dame,fern von den Leuten, an das eine Ende des Saales undsagte: „Verehrte Dame, unzweifelhaft scheint es mir, daßIhr in Eurer Einsicht schon seit langer Zeit im Standegewesen seid, zur Genüge zu bemerken, wie so große Liebefür Euch Eure Schönheit, die unfehlbar jede andere, dieich in meinem Leben gesehen habe, um Vieles übertrifft,in mir entzündet hat. Dabei erwähne ich noch nicht ein-mal Eure untadlichen Sitten und so viele besondere Vor-züge, die Ihr in solchem Maße besitzt, daß der hochge-sinnteste Mann nicht im Stande wäre, ihnen zu wider-stehen. Und so ist es denn unnöthig, daß ich Euch mitWorten erkläre, wie diese meine Liebe die größeste undglühendste ist, die je ein Mann für seine Dame empfun-den hat. Auf gleiche Weise werde ich aber auch gewiß solange fortfahren, Euch zu lieben, als mein armes Lebendiese Glieder noch aufrecht erhalten wird; ja, wenn manauch jenseits so wie hier liebt, so werde ich auch in derEwigkeit Euch ebenso lieben. Darum könnt Ihr Euchdenn überzeugt.halten, daß Ihr nichts besitzt, sei es Euchtheuer, oder von Euch gering geschätzt, das Ihr so Euereigen nennen und auf das Ihr unter allen Umstanden sozählen könntet, als auf mich (wie gering auch mein Werthsein möge) und auf Alles, was mir gehört. Um Eucheinen klaren Beweis davon zu geben, versichere ich Euch,daß ich es für eine größere Gnade halten würde, wennIhr mir in Etwas, das ich zu thun im Stande wäre, unddas Euch gefiele, Eure Befehle ertheilen wolltet, als wenndie ganze Welt meinen Geboten unweigerlich gehorchte.Bin ich nun so sehr Euer eigen, wie Ihr es hört, sodarf ich nicht ohne Ursache meine Bitten zu Eurer Ho-heit erheben, da Ihr allein und nichts außer Euch, im
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