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1 (1843)
Entstehung
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Bruder Puccio.

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ihn nicht sehen konnte und meistens mit ihr zu Abendvon den guten Speisen und Getränken, die er jedesmalmitbrachte. Dann ging er mit ihr zu Bette und standerst um die Zeit der Frühmesse auf, wenn Bruder Pucciosich schlafen legte.

Der Ort, den Bruder Puccio zu" seinen Bußübungenerwählt hatte, war neben der Kammer, in der die Frauschlief, und von dieser durch nichts als eine dünne Wandgetrennt. Als daher der Pater ein Mal mit der Frauund sie mit ihm gar zu unbändig schäkerte, kam es demBruder Puccio so vor, als höre er die Dielen einiger-maßen knacken, weshalb er nach dem ersten Hundert sei-ner Paternoster innehielt und, ohne sich zu bewegen, dieFrau fragte, was sie denn treibe. Die Frau, die zuSpäßen sehr aufgelegt war und vielleicht eben den Gauldes heiligen Benedict oder Johann Gualbertus -reitenmochte, antwortete:Mann, ich sage Euch, ich rühremich aus Leibeskräften." Bruder Puccio sagte daraus:Wie rührst Du Dich denn? Wozu st>ll denn das Rüh-ren?" Die Frau erwiderte lachend und vergnügt, dennsie war ein verwegenes Weib und mochte auch eben Grundzum Lachen haben:Nun, wißt Ihr denn nicht, wasdas sagen will? Hab ich doch tausend Mal von Euchgehört: Wer fastet und wen Hunger plagt, rührt sich imBett die ganze Nacht." Bruder Puccio glaubte nun, dasFasten sei Schuld, daß seine Frau nicht schlafe und sichdeshalb im Bette herumwälze, und sagte zu ihr ganz treu-herzig:Frau, ich habe Dir's gleich gesagt, Du solltestnicht fasten, aber weil Du's nun ein Mal so gewollthast, so denke nicht weiter dran und sieh, daß Du schläfst.Du wirthschaftest ja in dem Bette, daß die ganze Stubeschüttert." Darauf sagte die Frau:Kümmert Euch dochdarum nicht; ich weiß allein, wie ich mich zu benehmenhabe. Thut Ihr nur Eure Schuldigkeit, ich werde michschon angreifen und mein Möglichstes thun." Und so wardenn Bruder Puccio stille und nahm seine Paternoster

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