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1 (1843)
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262
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262 Dritter Tag. Vierte Geschichte.

in Gedanken haben, daß Gott Himmel und Erde ge-schaffen hat, und wahrend Du in derselben Stellungverweilst, wie Christus am Kreuze, Dich immer an seinLeiden erinnern. Sobald es dann zur Frühmesse lautet,kannst Du, wenn Du Lust hast, angezogen wie Du bist,Dich aufs Bett werfen und ein wenig schlafen, vor Tischeaber mußt Du noch in die Kirche gehn und wenigstensdrei Messen hören, fünfzig Paternoster und eben so vielAvemaria sagen. Dann kannst Du, wenn dergleichenVorkommen, mit gehöriger Ehrbarkeit Deine Geschäfte ver-richten und zu Mittag essen; zur Vesper aber mußt Duwieder in der Kirche sein und gewisse Gebete, die ich Diraufschreiben werde, Herfagen, denn ohne die geht es nunein Mal nicht, und mit der Nacht kehrst Du wieder anDeinen Platz zurück. Thust Du dies Alles, wie ich es dennschon gethan habe, und thust Du's mit gehöriger Andacht,so hoffe ich, Du wirst, noch bevor Du ans Ende dieserBuße gelangst, wunderbare Dinge von der ewigen Selig-keit verspüren." Bruder Puccio sagte daraus:Nun dasist gar so schwer nicht und dauert auch gar nicht solange; das muß sich recht gut thun lassen, und sowill ich denn in Gottes Namen nächsten Sonntag an-fangen."

Darauf verließ er den Mönch, ging nach Hause undsagte, wie jener ihm erlaubt hatte, der Frau sein ganzesVorhaben. Diese errieth aus dem unbeweglichen Stille-stehen bis an den Morgen, auf das beste, was derMönch eigentlich beabsichtige, und erwiderte deshalb, dieserWeg scheine ihr besonders gut zu sein, auch sei sie hier-mit, so wie mit allem Andern, was er zum Heil seinerSeele thate, völlig zufrieden und wolle, damit Gott seineBuße ihm gedeihen lasse, zur Gesellschaft mitfasten, dieandern Uebungen aber nickst mit übernehmen. Wie sienun hierüber sich geeinigt hatten und der Sonntag heran-gekommen war, sing Bruder Puccio seine Buße an; derHerr Pater aber besuchte die Frau zu Stunden, wo man