Ricci ardo von Chinzica.
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zu hoben scheint, so komme ich darum doch nicht zu Euch,aus dem man mit ollem Drücken keine Tasse voll Brühe'raus bringen könnte. Zu meinem großen Leiden und Un-glück bin ich ein Mal bei Euch gewesen, und werde mirin dem Falle schon anderswo mein Unterkommen suchen.Denn ich wiederhole es Euch, hier haben wir keine Vigi-lien und darum will ich hier bleiben. Nun macht aber,und geht mit Gott, wo nicht, so fange ich an zu schreien,Ihr wolltet mich notzüchtigen."
Aus dieser Rede erkannte Herr Ricciardo wohl, daßkeine Hoffnung für ihn sei, und er sah nun endlich ein,wie thöricht er gehandelt, bei seiner Kraftlosigkeit eine jungeFrau zu nehmen. So ging er denn traurig und betrübtaus jenem Zimmer, gab dem Paganino noch manchegute Worte, die aber zu Nichts führten, und kehrte end-lich ohne die Frau und ohne einigen Erfolg feiner Reifenach Pisa zurück. Hier verfiel er vor Betrübniß in
solche Thorheit, daß er einem Jeden, der ihn auf denStraßen von Pisa grüßte, oder ihn sonst nach etwasfragte, nichts Anderes antwortete, als': „das arge Dingwill keine Feste."
Es dauerte nicht lange, so starb der Richter; wie Pa-ganino das erfuhr, nahm er die Frau, deren Liebe ihmhinlänglich bekannt war, zu feiner rechtmäßigen Gemahlinund sie arbeiteten Beide, ohne sich um Feste, Vigilien oderFasten zu bekümmern, so lange die Beine sie tragen woll-ten und machten sich vergnügte Tage. Aus diesem Grunde,Ihr lieben Damen, bin ich denn auch der Meinung, daßHerr Bernabö in seinem Streite mit Ambrogiuolo dieZiege gegen den Absturz ritt."
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