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1 (1843)
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194
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194 Zweiter Tag. Achte Geschichte.

Kinder nicht von ihm lassen wollten, sondern weintenwenn man ihnen zu gehen befahl, sagte sie dem Lehrer',er möge sie nur eine Weile lassen.

Wahrend aber die Kinder noch bei dem wackern Manneverweilten, kam Jacob's Vater von ungefähr nach Hauseund erfuhr von dem Lehrer das Geschehene. Nun warihm Jeannette ohnehin zuwider und so sagte er zu deinLehrer:Laßt sie beim Henker, der sie holen mag, wenner Lust hat; sie zeigen ihre Abkunft in ihrem Benehmen.Bettelkinder sind es von mütterlicher Seite und da ist esdenn kein Wunder, wenn sie am liebsten bei Bettlern sind."Der Graf hörte die Rede und fühlte sich schwer gekrankt,doch zuckte er die Achseln und trug diesen Schimpf gedul-dig, wie so manchen andern. Jacob dagegen hatte dieKinder so lieb, daß er, nachdem er gesehen, wie freundlichsie gegen den wackern Mann gewesen, ob es ihm gleichnicht gelegen war, doch, um sie nur nicht weinen zu sehen,diesem sagen ließ, wenn er im Hause einen Dienst anneh-men wolle, werde er willkommen sein. Der Graf ant-wortete, er wolle gerne bleiben, doch verstehe er sich aufweiter nichts, als die Pferde zu warten, was er sein lebe-lang gethan. Darauf wurde ihm ein Pferd angewiesen,und sobald er das besorgt hatte, scherzte und spielte ermit den Kindern.

Wahrend das Schicksal auf die bisher geschilderte Weiseden Grafen und seine Kinder umhergesührt hatte, war derKönig von Frankreich, nachdem er mit den Deutschenmehrmals Waffenstillstand geschlossen, gestorben und an seinerStelle sein Sohn gekrönt worden, dessen Gemahlin die Ur-sache gewesen, um derentwillen der Graf vertrieben war. Alsder letzte Waffenstillstand mit den Deutschen abgelaufenwar, sing der junge König den Krieg mit neuer Erbitte-rung an, und der König von England sandte ihm zu demEnde, als sein neuer Vetter, zahlreiche Hülfsvölker unterder Führung seines Marschalls Pierrot und des JacobLamiens, des Sohnes seines andern Marschalls. In dem