Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
147
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nichts ungeschehen zu lassen, was Ihr für uns thun könnt,durch die Gegenwart meines Bruders (den Herr Gaspar-rino D'Oria, welcher, wie ich Euch bereits sagte, ihn undmich zur See geraubt hat, als seinen Diener im Hausehalt) meine Mutter und mich erfreun und mein Hoch-zeitfest verherrlichen wollt. Dann aber bitte ich Euch noch,Jemand nach Sicilien zu schicken, damit er sich dort voll-ständig nach den Verhältnissen und dem Zustande des Lan-des erkundige und nachforsche, ob mein Vater Arrighettotodt, oder noch am Leben ist, und in was für einer Lageer sich im letzteren Falle befinde, und uns dann über diesAlles vollständigen Bescheid bringe." Dem Eurrado gefieldas Begehren des Giuffredi, und er schickte auf der Stellezuverlässige Leute nach Genua und nach Sicilien.

Der Erste von ihnen, der nach Genua gesandt war,suchte Herrn Gasparrino auf und bat ihn im NamenCurrado's inständig, diesem den Scacciato und dessenAmme zuzuschicken, und erzählte dabei der Reihe nach,was Eurrado für Giuffredi und dessen -Mutter bereits ge-than. Herr Gasparrino war über diese Botschaften sehrverwundert und erwiderte darauf:Gewiß will ich fürEurrado Alles thun, was ihm angenehm sein kann, auchhabe ich allerdings vor vierzehn Jahren den Knaben, nachdem Du fragst, mit seiner Mutter ins Haus bekommen,und bin gern bereit, jenem beide zu schicken; doch sage ihmin meinem Namen, er möge sich in Acht nehmen, daßer den Erzählungen des Giannotto, der, wie Du mirsagst, sich jetzt Giuffredi nennen läßt, nicht zuviel Glaubenbeigemessen habe oder noch beimesse, denn der ist vieldurchtriebener, als Eurrado sich einbilden mag." Nachdiesen Worten ließ er den Abgesandten ehrenvoll bewirthen,zugleich aber berief er heimlich die Amme zu sich und bc-frug sie sorgsam über die ganze Angelegenheit. Als diesevon dem Ausstande in Sicilien hörte, und daß Arrighettonoch am Leben sei, entsagte sie der Furcht, die sie bishergehegt hatte, und erzählte ihm, wie Alles zugegangen sei,

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