die Räuber nicht wußten, was sie damit gemacht hatten.Voller Dank gegen Gott und den heiligen Julian stiegNinaldo zu Pferde und kam heil und gesund zu Hausean; die drei Wegelagerer aber gaben schon am andernTage den Winden Fußtritte.
Dritte Geschichte.
Drei Zünglinge bringen das Ihrige durch und verarmen. EinNeffe von ihnen kehrt hoffnungslos nach Hause zurück und trifftunterwegs mit einem Abte zusammen. Dieser entdeckt sich alsTochter des Königs von England, heirathet ihn und macht seineOhme durch Ersatz des Verlorenen wieder wohlhabend.
§)ie Schicksale des Rinaldo von Asti waren von denMädchen mit Verwunderung angehört worden; sie lobtenseine Frömmigkeit und dankten Gott und dem heiligenJulianus, daß sie in seiner größten Nolh seiner sich an-genommen hatten. Doch hielten sie deshalb die Witwe,wenngleich sie darüber nur verstohlen sich äußerten, kci-neswcges für thöricht, daß sie das Glück, welches ihrGott ins Haus gesandt, so gut zu benutzen gewußt hatte.Während noch über die angenehme Nacht, welche ihr zuTheil geworden, gesprochen und gelacht ward, sing Pam-pinea, die, als nächste Nachbarin des Philostratus, vor-aussehte, daß die Reihe sie treffen werde, wie dies auchwirklich der Fall war, bei sich selber an, darüber nachzu-denken, was sie reden wollte, und sagte alsdann, nachdem Geheiße der Königin, unbefangen und fröhlich: „Jemehr man über die wechselnden Begebenheiten des Glückesredet, desto mehr bleibt dem Aufmerksamen darüber zusagen, und daß sich dies also verhalte, wird Niemanden
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