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1 (1843)
Entstehung
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Erster Tag. Achte Geschichte.

Verweilen seiner Willkür. Endlich kehrte Primasseau, er-freut über solche Gunst, nachdem er dem Abte auf dasherzlichste gedankt hatte, zu Pferde nach Paris zurück, vonwo er zu Fuße ausgegangen war."

Cangrande, der ein kluger Herr war, verstand ohneweitere Auslegung genau, was Bergamino sagen wollte,und erwiderte ihm lächelnd:Bergamino, gar treffend hastDu Deine üble Lage, Deine Geschicklichkeit, meinen Geizund Deine Wünsche bezeichnet. Und wahrlich noch nie-mals, außer jetzt in Bezug auf Dich, hat der Geiz sichmeiner bemeistert; aber ich will ihn mit dem Stocke ver-treiben, den Du selber angegeben hast." Wirklich ließ erden Wirth des Bergamino bezahlen, bekleidete diesen miteinem seiner köstlichen Gewänder, schenkte ihm Geld undRoß und stellte für diesmal Bleiben und Gehen in seineWillkür.

Achte Geschichte.

Guiglielmo Borsiere straft mit feiner Rede den Geiz des HerrnErmino Grimaldi.

Äls Bergamino's Schlauheit zur Genüge gelobt wordenwar, sah Lauretta, die dem Philostratus zunächst saß, daßes nun an ihr sei zu sprechen, und begann, ohne weitereAufforderung zu erwarten, anmuthig so zu reden.Dievorige Geschichte veranlaßt mich, Ihr lieben Mädchen,Euch zu erzählen, wie ein Anderer, der ebenfalls davonlebte, daß er den hohen Herrschaften die Zeit vertrieb, dieGeldgier eines reichen Kaufmanns mit gutem Erfolgestrafte. Kommen nun gleich beide Geschichten ziemlich aufEins heraus, so denke ich, soll Euch die meinige um