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Cangrandc und Bergamino.
Anderer im Dichten Fertigkeit besaß. Diese Eigenschaftenmachten ihn so berühmt, daß, wenn man ihn gleich nichtüberall von Person kannte, doch schwerlich Jemand zufinden war, der nicht dem Namen und dem Ruse nachgewußt hatte, wer Primasseau sei. Als er sich nun einstzu Paris in dürftigen Umständen befand, wie es ihmmeistens zu geschehen pflegte, weil die Vermögenden seineVorzüge selten zu würdigen wußten, geschah es, daß ervon dem Abte von Clugny reden hörte, von dem manbehaupten will, er habe, nächst dem Papste, von allenPrälaten in der Kirche Gottes das reichste Einkommen.Von diesem erzählte man ihm Wunder an Freigebigkeit,wie er immer Feste gäbe, und wie Niemandem, der dort-hin käme, wo er eben verweilte, Essen und Trinken jeverweigert worden sei, nur vorausgesetzt, daß er den Abt,wahrend er speiste, darum angesprochen habe. Als Pri-masseau, der an der Bekanntschaft ausgezeichneter Männerund hoher Herren besonderes Wohlgefallen fand, diese Nach-richten vernahm, beschloß er, hinzugehen, um die Frei-gebigkeit dieses Abtes mit eignen Augen zu schauen, undfragte daher, wie weit sein jetziger Aufenthalt von Parisentlegen sei. Man erwiderte ihm, er wohne jetzt auf einemseiner Güter, etwa 6 Miglien von der Stadt, und Pri-masseau dachte, wenn er des Morgens bei Zeiten auf-bräche, bis zur Tafelzeit dort sein zu können. Da erkeinen Begleiter finden konnte, ließ er sich den Weg be-schreiben; doch fürchtete- er, diesen unglücklicherweise ver-fehlen und vielleicht an einen Ort gerathen zu können, woer sobald nichts zu essen fände. Um in solchem Fallenicht Hunger leiden zu müssen, beschloß er, drei Brotemit auf den Weg zu nehmen, denn, Wasser, das er frei-lich nicht besonders gerne trank, dachte er wol überall zufinden. So steckte er die Brote zu sich, machte sich aufden Weg und traf diesen so gut, daß er noch vor Essens-zeit dort ankam, wo der Abt wohnte. Wie er nun eintrat,sich überall umsah und die große Menge gedeckter Tische