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1 (1843)
Entstehung
Seite
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Der Mönch und der Abt.

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stattete jenem nicht nur das Darlehn vollkommen, sondernüberhäufte ihn noch mit Geschenken gab ihm Ehre undAnsehen in seiner Nahe, und behandelte ihn immerdarals seinen Freund.

vierte Geschichte.

Ein Mönch befreit sich von einer schweren Strafe, die er verwirkthat, dadurch, daß er seinem Abte dasselbe Vergehen, das er sichhatte zu Schulden kommen lassen, auf geschickte Weise Vorhalt.

H)hilomele war bereits am Ende ihrer Geschichte undschwieg, als Dioneus, der neben ihr saß, ohne von derKönigin weiteren Befehl zu erwarten, weil die bisher be-folgte Ordnung ihm zeigte, die Reihe sei jetzt an ihm,also zu reden anfing.Holdselige Damen, habe ich Euregemeinsame Absicht richtig verstanden, so befinden wir unshier, um einander wechselseitig durch Erzählungen zu er-götzen. Darum denke ich, so lange jenem Zwecke nichtzuwider gehandelt wird, muß es, wie unsere Königin aucherst eben uns gesagt hat, einem Jeden erlaubt sein, zuerzählen, was er meint, das am meisten Vergnügen ma-chen wird. Wir haben schon gehört, wie die guten Er-mahnungen des Jeannot von Sevigne Abraham zur Se-ligkeit verhalfen und wie Melchisedech durch Geistesgegen-wart seine Reichthümer vor den Nachstellungen Saladin'srettete, und so hoffe ich, Ihr werdet mich nicht tadeln,wenn ich Euch mit wenig Worten erzähle, auf wie schlaueWeise sich ein Mönch von schwerer Strafe befreite.

In der Lunigiana, einem nicht weit von hier entlege-nen Landstrich, besaß ein Kloster vor Zeiten größere Hei-ligkeit und mehr Mönche, als dies heute der Fall ist.Hier lebte unter andern ein junger Mönch, dessen Mann-