Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
44
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4-1 Erster Tag. Zweite Geschichte.

bleibt, so rede ich nach Dem, was uns offenbar ist, undsage, daß er vielmehr in den Händen des Teufels ver-dammt, als im Paradiese zu sein verdient. Verhalt essich aber also, so können wir deutlich erkennen, wie uner-meßlich Gottes Gnade gegen uns ist, die nicht unfernJrrthum, sondern die Aufrichtigkeit unseres Glaubens be-trachtet, wenn wir einen Seiner Feinde, in der Meinung,er sei Sein Freund, zum Mittler zwischen Ihm und unsmachen, und uns erhört, als hätten wir einen wahrenHeiligen zu unserm Fürsprecher bei Seiner Gnade unserwählt. Und so empfehlen wir uns Ihm denn, mitAllem, was uns Noch ist, in der festen Ueberzeugung,erhört zu werden, damit Er uns in diesem allgemeinenElend und in dieser so heiteren Gesellschaft, im Lobe Sei-nes Namens, in dem wir sie begonnen, gesund und un-versehrt erhalten möge. Und damit schwieg er.

Zweite Geschichte.

Der Jude Abraham geht auf Antrieb des Jeannot von Sevignenach Rom und kehrt, als er die Schlechtigkeit der Geistlichen dortkennen gelernt, nach Paris zurück, um Christ zu werden.

§)ie Geschichte des Pamphilus ward von den Damen imGanzen gelobt, wie sie im Einzelnen belacht worden war;nun aber, als sie bei steter Aufmerksamkeit der Zuhörerihr Ende erreicht hatte, gebot die Königin der Neiphile,die ihr zunächst saß, daß sie mit einer neuen Geschichtein der angefangenen Weise der Unterhaltung fortfahre.Neiphile, nicht minder durch Anmuth des Betragens, alsdurch Schönheit der Gestalt reizend, antwortete, sie seigern bereit, und begann folgendermaßen.Pamphilus