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1 (1843)
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Herr Chapelet.

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mit Gottes Hülfe bald wieder gesund sein; sollte es aberdennoch geschehen, daß Gott Eure gesegnete und zum Ab-schied von dieser Weit bereite Seele zu sich riefe, hättetIhr alsdann etwas dawider, daß Euer Körper auf unseremKirchhof beerdigt würde?"Durchaus nichts," entgegneteEhapelet;vielmehr möchte ich sonst nirgends liegen, alseben bei Euch. Ihr habt mir ja versprochen, für mich zubeten, und auch ohne das habe ich von jeher besondereEhrfurcht für Euren Orden gehabt. Und so bitte ich Euch,daß Ihr Christi wahrhaftigen Leib, den Ihr diesen Morgenauf dem Altäre eingesegnet habt, mir zusendet, sobald Ihrin Euer Kloster zurückgekommen seid. Denn ich denke ihnmit Eurer Erlaubniß, wenn gleich unwürdig, zu genießenund dann die heilige letzte Oelung zu empfangen, damitich, wenn ich als ein Sünder gelebt habe, wenigstens alsChrist sterben möge." Der heilige Mann sagte, das seiwohl gesprochen, und er sei Alles zufrieden. Das Sacra-ment solle dem Kranken sogleich gebracht werden. Und sogeschah es.

Die beiden Brüder hatten sehr gefürchtet, Chapeletwerde sie täuschen, und sich deshalb der Bretterwand nahegesetzt, welche die Kammer, in der der Kranke lag, vonder anstoßenden trennte. Hier hatten sie die ganze Beichtebehorcht und bequem verstanden, was Chapelet dem Mönchegesagt. Mehr als ein Mal reizten die Geschichten, die sieihn beichten hörten, sie so sehr zum Lachen, daß wenigdaran fehlte, so wären sie damit herausgeplatzt. Dannsagten sie aber wieder zu einander:Himmel, welch einMensch ist das, den weder Alter, noch Krankheit, nochFurcht vor dem Tode, dem ec sich nahe sieht, oder vorGott, vor dessen Richterstuhl ec in wenig Stunden zustehen vermuthen muß, von seiner Verruchtheit haben ab-bringen und zu dem Entschlüsse leiten können, anders zusterben, als er gelebt hat." Jndeß, sie hatten gehört,seine Leiche solle in der Kirche ausgenommen werden, undum das Uebrige kümmerten sie sich nicht. Herr Cha-