Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
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Einleitung-

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ohne die Ausführung ferner aufzuschieben, noch ehe siedie Kirche verließen, was zum Behuf ihrer Abreise nochbesorgt werden müsse.

Als sie nun in gehöriger Ordnung Alles bereiten undan den Ort, wohin zu gehen sie zunächst beabsichtigten,hatten senden lassen, machten sich am anderen Morgen,das heißt am Mittwoch, die Damen mit einigen ihrerDienerinnen, und die drei Jünglinge mit dreien ihrerLeute bei Tagesanbruch auf den Weg. Sie verließen dieStadt, waren aber noch nicht mehr als zwei kleine Mig-lien weit von ihr entfernt, als sie schon an dem Orteanlangten, den sie fürs Erste verabredet hatten. Es warderselbe auf einem kleinen Hügel gelegen, nach allen Rich-tungen von unseren Landstraßen ein wenig entfernt, undbewachsen mit mancherlei Gesträuchen und Pflanzen, diealle grünbelaubt und anmuthig zu sehen waren. Auf demGipfel dieser Anhöhe stand ein Palast mit einem schönenund großen Hofraum in der Mitte, und voller Gallerien,Säle und Zimmer, die insgesammt und jedes für sichausnehmend schön, und durch den Schmuck heiterer Ma-lereien ansehnlich waren. Rings umher lagen Wiesen undreizende Garten mit Brunnen des kühlsten Wassers undGewölben, die reich an köstlichen Weinen waren, sodaßsie eher für erfahrene Trinker, als für mäßige, sittsameMädchen geeignet schienen. Das Innere des Palastesfand die cintretende Gesellschaft zu ihrem nicht geringenVergnügen reinlich ausgekehrt, die Betten gemacht, undAlles voll der Blumen, welche die Jahreszeit mit sichbrachte, und den Fußboden mit Binsen belegt. Als sie,kaum angekommen, sich niedergelassen hatten, sagte Dioneus,der vorzugsweise vor allen 'Anderen ein ergötzlicher jungerMann war und einen Vorrach von witzigen Einfallenbesaß:Damen, mehr Euer Verstand als unser Entschlußhat uns hierher geführt. Was Ihr mit Euren Kümmer-nissen anzufangen meint, weiß ich nicht; die meinigen habeich jsnfeit des Stadtthors zurückgelassen, als ich vor Kur-