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1 (1843)
Entstehung
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Einleitung.

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pflegen, zu erhalten und zu vertheidigen. Dies ist auchso anerkannt wahr, daß schon manche Leute andere Men-schen gelobtet haben, nur um das eigene Leben zu retten,ohne daß man es ihnen irgend zum Verbrechen hatte 'an-rechnen können. Erlauben nun die Gesetze, denen es ob-liegt, darüber zu wachen, daß ein Jeder recht lebe, solcheHandlungen: wie viel mehr muß es uns und jedem An-deren sreistehen, ohne daß wir dadurch irgend Jemandemzu nahe traten, alle Mittel, die wir können, zur Erhal-tung unseres Lebens zu ergreifen. Indem ich jetzt unserBetragen an diesem Morgen, sowie an vielen anderen ver-gangenen Tagen aufmerksam betrachte, und bedenke, worüberund wie wir uns miteinander besprochen haben, so fühle ich,und gewiß, ihr könnt es eben sowol fühlen, daß eine Jedeunter uns für sich selbst fürchtet. Auch wundere ich michdarüber keinesweges, wol aber darüber, daß, wahrend wirAlle weiblicher Aengstlichkeit theilhaftig sind, wir dennoch fürunsere wohlbegründete gemeinsame Furcht den Schutz nichtsuchen, der uns zu Gebote stände. Wir verweilen uns,meinem Bedünken nach, hier nicht anders, als wolltenoder müßten wir Zeugniß darüber ablegen, wie viel Leichenhieher zum Begraben gebracht werden, oder so Die, welchehier im Kloster wohnen, und deren Zahl fast auf Nichtszusammengeschmolzen ist, ihre Horen zur gehörigen Zeitsingen, oder als dachten wir, durch unsere Trauerkleidereinem Jeden, der uns antrifft, anzuzeigen, wie groß undwie vielfach unser Elend sei. Verlassen wir aber diesenOrt, so sehen wir entweder Leichen und Kranke vorüber-tragen, oder wir begegnen Denen, die einst um ihrer Ver-brechen willen von der öffentlichen Rechtsbehörde zumExil verdammt wurden und nun, jener gleichsam zumTrotz, weil sie die Vollstrecker der Gesetze todt oder krankwissen, mit lästigem Ungestüme durch die Straßen ziehen;oder wir sehen endlich die Hefen unserer Stadt, vonunserem Blute erhitzt, unter dem Namen Pestknechte zuunserem Unglück überall hin reiten ode; gehen, wahrend