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14 Erster Tag.
mit ein wenig Erde bedeckt, bis die Grube zuletzt bis cmden Rund hin voll wcw.
Um indeß all unser Elend, das in der Stadt unsbetroffen hat, nicht weiter in seinen Einzelheiten zu ver-folgen, sage ich, daß, wahrend so feindliches Geschick inihr hauste, die umliegende Landschaft deshalb nicht umdas Mindeste mehr verschont blieb. Ich schweige von denFlecken, die in kleinerem Maßstabe gleichen Anblick, wiedie Stadt, gewahrten; aber auf den zerstreuten Landgüternund Meierhöfen starben die armen, unglücklichen Land-leute mit den Ihrigen ohne allen ärztlichen Beistand undohne Pflege eines Dieners auf Straßen und Feldern, wiein ihren Haufern, ohne Unterschied bei Tag und bei Nacht,nicht wie Menschen, sondern fast wie das Vieh. Darumwurden auch sie, gleich den Städtern, in ihren Sittenausschweifend; sie bekümmerten sich um keine ihrer Sachenoder Angelegenheiten, sie dachten nicht daran, die Früchteihres früheren Schweißes, ihrer Ländereien und ihres Vieh-standes für die Zukunft zu pflegen und zu vermehren,sondern bemühten mit allem Scharfsinn sich allein, dievorhandenen zu verzehren, als erwarteten sie den Tod andemselben Tage, bis zu dem sie gelangt waren. Daher'geschah es denn, daß Ochsen, Esel, Schaafe, Ziegen,Schweine, Hühner, ja selbst Hunde, die dem Menschendoch am treusten sind, von den Häusern, denen sie zuge-hörten, vertrieben, nach Gefallen auf den Feldern umher-liefen, wo das Getreide verlassen stand und weder einge-erntet, noch auch geschnitten ward. Manche unter diesenkehrten, ohne irgend von einem Hirten angctrieben zuwerden, als ob sie mit Vernunft begabt wären, nachdemsie den Tag über geweidet hatten, gesättigt am Abend zuihren Häusern zurück.
Was kann ich Stärkeres sagen, wenn ich mich nunvom Lande wieder zur Stadt zurück wende, als daß dieHärte des Himmels, und vielleicht auch die der Menschen