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1 (1843)
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Pest in Florenz.

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war), der Krankheit rechten Grund zu erkennen und daherauch ein gehöriges Heilmittel ihr entgegen zu stellen, nichtvermochte; genug, die Wenigsten genasen, und fast Allestarben innerhalb dreier Tage nach dem Erscheinen der be-schriebenen Zeichen; der Eine ein wenig früher, der An-dere etwas spater, die Meisten aber ohne alles Fieber oder-sonstige Zufalle.

Diese Seuche gewann um so größere Kraft, da siedurch den Verkehr von Denen, die an ihr krankten, aufdie Gesunden überging, wie das Feuer trockne oder brenn-bare Stoffe ergreift, wenn sie ihm nahe gebracht werden.Ja so weit erstreckte sich dies Uebel, daß nicht allein derUmgang die Gesunden ansteckte und den Keim des ge-meinsamen Todes in sie legte, sondern schon die Berüh-rung der Kleider oder anderer Dinge, die ein Kranker ge-braucht oder angefaßt hatte, schien die Krankheit dem Be-rührenden mitzutheilen. Unglaublich scheint, was ich jetztzu sagen habe, und wäre cs nicht von den Augen Vieler,sowie von meinen eigenen wahrgenommen, so würde ichmich nicht getrauen, es zu glauben, hatte ich es auch vonglaubwürdigen Leuten gehört. Ich sage nämlich, daß dieansteckende Kraft dieser Seuche mit solcher Gewalt vonEinem auf den Andern überging, daß sie nicht allein vomMenschen dem Menschen mitgetheilt ward, sondern daßauch, was viel mehr sagen will, jedes Thier, außer demMenschengeschlechte, das Dinge berührte, die einem an derPest Leidenden oder daran Gestorbenen gehört hatten, vomKrankheitsstoffe behaftet ward und in Kurzem an diesemUebel starb. Von dieser Erscheinung habe ich außer an-deren Malen insbesondere eines Tages mit eigenen Augen,wie ich schon oben erwähnte, das Beispiel gesehen, daßzwei Schweine die Lumpen eines armen Mannes, der andieser Seuche gestorben war, und die man auf die öffent-liche Straße geworfen hatte, dort fanden, und nach derArt dieser Thicre anfangs mit dem Rüssel lange durch -wühlten, und dann mit den Zahnen ergriffen und hin