Giovanni Boccaccio.
LXXIII
nigstens ihr einigermaßen Verwandtes außer in den gesta.noch in des Johannes Damascenus vielverbreiteterGeschichte von Barlaam und Josaphat, und in dem 8pe-culum kistoriule des Vincentius Bellovacensis *).
Ebenfalls im Barlaam und Josaphat findet sich diekleine, in die Einleitung der vierten Giornata verwobeneGeschichte^), welche aber auch in den 6ento Novelle un-tiobs wiederkehrt (Nov. 14); Vincentius Bellovacensis da-gegen bietet noch (aus der Chronik des Helinandus) die,als 8. Novelle, in dem fünften Tage aufgenommene Er-zählung ').
Von allen diesen Geschichten unzweifelhaften, oder mehroder weniger wahrscheinlichen orientalischen Ursprunges hatdie Vermittelung, durch welche sie an Boccaccio gelangtsein mögen, nachgewiesen werden können. Anders verhältes sich mit X. 5 (dis schon im Filocopo vorkommt), fürwelche Du Me'ril*) indische, und VI. 4 und X. 3, fürwelche Schmidt ^) arabische ^), sowie VII. 9, für die erpersische Abkunft nachgewiesen').
Zwei Geschichten (V. 10 und X. 2) stammen, wahr-scheinlich unmittelbar, aus Apul ejus.
Dem bereits erwähnten Xvventuroso Viciliano (13I I)ist ferner die zweite Geschichte des ersten Tages entlehnt^),während sich nicht füglich mit Lami^) für X. 9 dasGleiche behaupten laßt.
In dem gleichfalls schon genannten Novelle -mticlie(Nov. 51) findet sich die Quelle von I. 9 und am
1) Bat. Schmidt, Beiträge. S. 27—29.
2) Derselbe, S. 27—29.
2) Derselbe, S. 44—60.
4) a. a. O. >>. 308 vergl. Schmidt, Beiträge. S. 108.
5) Beiträge S. 63. 103.
«) Irrig zählt Du Meril auch VI. 1 hierher.
7) a. a. O. S. 81. 82. Nach Du Morr! p. 354. 55 kommtdie Geschichte indcß auch in einem Fabliau vor.
8) Ausg. von Nott, S. 349.
g) a. a. O. S. 14.
Dekameron. I.