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Giovanni Boccaccio.
der ersten lateinischen Bearbeitung von Dam Jehans deHauteselve als Volksbuch fast in alle neueren Sprachenüberging '), obwol gerade diese Geschichte in den occidenta-lischen Bearbeitungen der weisen Meister fehlt ^). Dage-gen steht sie in der I)isLij>Iir>a cleriaulir des Petrus Al-phonsi"), der, wie wir wissen, fast ausschließlich aus mor-genländischen Quellen schöpfte, und dessen Buch in deraltfranzösischen Uebersetzung (Gimstnieinent cl'u» pore stron stis) im Westen weit verbreitet war. Aus eben
diesem Werke scheint eine zweite Novelle (VI!- 4)entlehnt^), wenn Boccaccio sie nicht unmittelbar aus densieben weisen Meistern genommen hat''). Endlich findetsich noch eine dritte Geschichte von orientalischem Ursprünge(X. 8) bei Petrus Alphonsi^) wieder; doch konnte Boc-caccio sie ebensowol auch aus den Uomanorum ent-
lehnt haben
Aus den Oestn Rom-morum können noch zwei an-dere Novellen geschöpft sein, nämlich >. 3 und X. I. Dieerste indeß (von drei Ringen) findet sich schon bei zweiälteren Italienern: dem Xvventurooo Licilisno des Bo-sone da Gubbio^) und dem sogenannten Noveilmnoder 6ento Iiovslio imtiolie aus dem ersten Viertheil desvierzehnten Jahrhunderts ") «die zweite dagegen, oder we-
it Görres a. a. O. S, 154-63.
2 ) Wal. Schmidt zu Petrus Alphonsi, S. 127. 28.
Z) Ausg. von Schmidt, S- 43. 5<>.
4) Bai. Schmidt, a. a. D. S. 17—24.
0) Ausg. von Schmidt, S. 54. 55.
«) Bal. Schmidt, S. 135. IÄ».
7) p. 36 — 38. Bergl. I>. 98—161 und. W. Schmidt,Beiträge, S. 116—12.
«) Die Achnlichkcit zwischen VIII. 16 nutz Cap. Ist der vinoi-I>Uim ist nur eine ganz entfernte.
!>) Ausg. von Nott, S. 347.
ui) Novelle 73 der Mailänder Ausg. von 1825.
N) Wergl. /.omr, ^ppenllioe irst illn5teario»e islvilcu <IeIklanni. Llilan. 1826. g. 12. 13.