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1 (1843)
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XXXVI
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XXXVI

Giovanni Boccaccio.

sein möge, so hatte sie für Florenz geringen Erfolg, dadie Stadt sich nach hochfahrenden Worten durchaus demWillen des Kaisers fügte').

Am 20. August >36!; begab Boccaccio sich abermalsim Aufträge der Republik nach Avignon, diesmal um dieGunst Urban's V., der Florenz einen großen Theil derSchuld an dem Fortbestehen des Unwesens der Condottieri-banden beimaß'), wiederzugewinnen. Seine nahe Verbin-dung mit Petrarca bereitete Boccaccio bei Manchen, na-mentlich bei dem Patriarchen Philipp von Cabassolles,freundlichen Empfang "). Seine Gesandtschaftsberichte sahennoch die Verfasser des Crusca in dem Archiv der Riforma-gioni; gegenwärtig sind sie verloren. Gegen Ende desJahres kehrte er über Genua') zurück, von wo er dem da-mals in Pavia weilenden Petrarca schrieb ^). Auch eineNachricht über die Tagegelder, die Boccaccio wahrend die-ser Gesandtschaft bezog, ist auf uns gekommen; sie betru-gen zwei Goldgülden täglich.

Ein drittes Mal reiste Boccaccio im November 1367zum Papst, und zwar wieder zu Urban V.; diesmal abernicht nach Avignon, sondern nach Rom, wohin dieserKirchensürst sich das Jahr zuvor, freilich nur auf kurzeZeit, begeben hatte °).

Noch sind mehre Besuche zu erwähnen, die Boccaccio

i) Darüber spottet Boccaccio selbst in der siebenten und neun-ten seiner Erlogen. Wergl. die Erläuterungen bei Mmni, p. 59.

2 > Wergl. x. 124.

S) /'etrai ca, Hpist. «en. V. 1.

4) Wergl. Boccaccio's Erläuterung zu seiner 13ten Erlöge, indem Briefe an den Maestro Martina da Signa bei Murni, p. 61.

5) Petrarca, 1ss>. sen. I. e.

L) ittanirr, p. 40. MaLLiiclrettr , p. 1326 IXro. 71 81.LatäkM, p. 190 92. Diese Schriftsteller lassen Boccaccio aufseiner Rückkehr von dieser Reise nach Genua kommen Wie irrigdies aber ist, ergibt sich daraus, daß Urban seit dem 16. Dctoberin Rom weilte.