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1 (1843)
Entstehung
Seite
XVII
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Giovanni Boccaccio. xvu

obwol sein Lehrer zu den berühmteren zu zählen war,blieb diese, ungefähr ebenso lange fortgesetzte, Beschäftigungfür den Schüler so fruchtlos, als die frühere kaufmän-nische.

Wer Boccaccio's Lehrer im canonifchen Recht gewesensei, ist unbekannt. Ein Brief an Cino von Pistoja ') be-zeichnet diesen; nicht allein aber ist dieser bekannte Feindder Canonisten nie Lehrer des canonifchen Rechtsgewesen, sondern auch aus andern Gründen ist die Un-ächtheit dieses, den vielen Betrügereien des Doni beizuzäh-lenden, Briefes schon längst erwiesen ^). Jndeß nehmenalle Biographen des Boccaccio an, daß die Zeit seinesRechtsstudiums, dem er bald in Bologna (wo damalsJohannes Andreas blühete), bald in Paris, oder wo sonstimmer, obgelegen haben soll, von seinem ersten Aufenthaltein Neapel zu unterscheiden sei, möge sie nun diesem vor-aufgegangen oder nachgefolgt sein ^). Ich halte dafür, daßsich Nachweisen lasse, Boccaccio habe seine Nechtsstudienin Neapel gemacht, obwol ich keinen berühmten Canonisten,der dort um jene Zeit gelebt hätte, namhaft zu machenweiß. In der Genealogie der Götter nennt Boccaccio diemit dem canonifchen Recht verlorene Zeit unmittelbar nachder, welche das kaufmännische Treiben ihn gekostet. Nachden bereits erwähnten Andeutungen mochte Boccaccio, alssein Vater ihn nach vollendetem grammatischen und arith-metischen Unterricht jenem florentiner Kaufmann anvertraute,etwa > I oder 12 Jahre alt sein. Sechs fernere Jahre führenuns in sein Dies oder I8tes Lebensjahr (1330 oder 31 ).

t) Ciccarelli'sche Ausg. der Letter« p. 34.

2 ) v. Savigny, Geschichte des röm. Rechts im MittelalterVI. 6».

3) Ill-r-rni, Istoria äel ilecnmerone I>. 23. 8cr>t-

toei ä'ItalM. Vol. II. I>. 3. p. 1320 IV. 37. Q'anrx!, Vits smem. >Ii HI. 6ino. H4. 3. p. 90, 143 IV. 50.

4) Elfteres ist Baldelli's, Letzteres Mazuchelli's (p. 1320, 21)Meinung-