Das Ende aller Dinge.
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wenn wir einen einzigen Schritt aus der Sinnenwelt in die intelli-gible thun wollen: welches hier dadurch geschieht, daß der Augen-blick, der das Ende der ersteren ausmacht, auch der Anfang deranderen sein soll, mithin diese mit jener in eine und dieselbe Zeit-reihe gebracht wird, welches sich widerspricht.
Aber wir sagen auch, daß wir uns eine Dauer als unend-lich (als Ewigkeit) denken; nicht darum, weil wir etwa von ihrerGröße irgend einen bestimmbaren Begriff haben, — denn das istunmöglich, da ihr die Zeit, als Maaß derselben, gänzlich fehlt; —sondern jener Begriff ist, weil, wo eS keine Zeit gibt, auch keinEnde Statt hat, blos ein negativer von der ewigen Dauer, wo-durch wir in unserem Erkenntniß nicht um einen Fuß breit weiterkommen, sondern nur gesagt werden will, daß der Vernunft in(praktischer) Absicht auf den Endzweck, aus dem Wege beständigerVeränderungen nie Genüge gethan werden kann; obzwar auch, wennsie es mit dem Pcincip des Stillstandes und der Unveränderlichkeitdes Zustandes der Weltwesen versucht, sie sich eben so wenig inAnsehung ihres theoretischen Gebrauchs genugthun, sondernvielmehr in gänzliche Gedankenlosigkeit gerathen würde; da ihr dannnichts übrig bleibt, als sich eine ins Unendliche (in der Zeit) svrt-gehende Veränderung, im beständigen Fortschreiten, zum Endzweckzu denken, bei welchem die Gesinnung, (welche nicht, wie jenes,ein Phänomen, sondern etwas UebersinnlicheS, mithin nicht in derZeit veränderlich ist,) bleibt und beharrlich dieselbe ist. Die Regeldes praktischen Gebrauchs der Vernunft, dieser Idee gemäß, willalso nichts weiter sagen, als: wir müssen unsere Maxime so neh-men, als ob, bei allen ins Unendliche gehenden Veränderungen vomGuten zum Besseren, unser moralischer Zustand, der Gesinnungnach, (der llomo IXonmenon, „dessen Wandel im Himmel ist",)gar keinem Zeitwechscl unterworfen wäre.
Daß aber einmal ein Zeitpunkt eintreten wird, da alle Ver-änderung (und mit ihr die Zeit selbst) aufhört, ist eine die Ein-bildungskraft empörende Vorstellung. Alsdann wird nämlich dieganze Natur starr und gleichsam versteinert; der letzte Gedanke, das
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