ISS
' jl
Vl,l
k tvt Ec
MLiM
t<tiim MII, ckl>K,ti
i.
v^Lii M/ttstiiM>js«M jNkj tt» VB
«ktii« <r D
^k'irdli,ilizkisH
«r-^ :,ili
i
der Mendelssohn'schen Morgenstunden.
monyma, als Synonyma gibt. So suchte Mendelssohn denalten Streit über Freiheit und Naturnotwendigkeit inBestimmungen des Willens (Berl. Monatsschr. Juli 1783.) aufblosen Wortstreit zurückzuführen, weil das Wort Müssen in zweier-lei verschiedener Bedeutung, (theilS blos objektiver, theils subjectiver)gebraucht wird; aber es ist, (um mit Hume zu reden,) als ober den Durchbruch des Oceans mit einem Strohwisch stopfen wollte.Denn schon längst haben Philosophen diesen leicht mißbrauchtenAusdruck verlassen, und die Streitfrage auf die Formel gebracht,die jene allgemeiner ausdrückt: ob die Begebenheiten in der Welt,(worunter auch unsere willkürlichen Handlungen gehören,) in derReihe der vorhergehenden wirkenden Ursachen bestimmt seien, odernicht; und da ist es offenbar nicht mehr Wortstreit, sondern einwichtiger, durch dogmatische Metaphysik niemals zu entscheidenderStreit. Dieses Kunststücks bedient sich der subtile Mann nun fastallenthalben in seine« Morgenstunden, wo es mit der Auflösung derSchwierigkeiten nicht recht fort will; es ist aber zu besorgen: daß,indem er künstelt allenthalben Logomachie zu «grübeln, er selbstdagegen in Logodädalie verfalle, über welche der Philosophienichts Nachtheiligeres widerfahren kann.
Die zweite Maxime geht darauf hinaus, die Nachforschungder reinen Vernunft auf einer gewissen Stufe, (die lange noch nichtdie höchste ist,) dem Scheine nach gesetzmäßig zu hemmen und demFrager kurz und gut den Mund zu stopfen. In den Morgen-stunden S. 116 heißt es: „Wenn ich euch sage, was ein Ding wirktoder leidet, so fragt nicht weiter, was es ist? Wenn ich euch sage,was ihr euch von einem Dinge für einen Begriff zu machen habt,so hat die fernere Frage: was dieses Ding an sich selbst sei? weiterkeinen Verstand rc." Wenn ich aber doch, (wie in den metaphysi-schen Anfangsgründen der Naturwissenschaften gezeigt worden,) ein-sehe, daß wir von der körperlichen Natur nichts Anderes erkennen,als den Raum, (der noch gar nichts Existirendes, sondern blos dieBedingung zu den Oertern außerhalb einander, mithin zu blosenäußeren Verhältnissen ist,) das Ding im Raume außerdem, daß