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t. Abth. 2. Betracht. Von der inneren Möglichkeit.
Wenn nun alles Dasein aufgehoben wird, so ist nichts schlecht-hin gesetzt, es ist überhaupt gar nichts gegeben, kein Materialezu irgend etwas Denklichem, und alle Möglichkeit fällt gänzlichweg. Es ist zwar kein innerer Widerspruch in der Verneinungaller Existenz. Denn da hiezu erfordert würde, daß etwas gesetztund zugleich aufgehoben werden müßte, hier aber überall nichtsgesetzt ist, so kann man freilich nicht sagen, daß diese Aufhebungeinen inneren Widerspruch enthalte. Allein daß irgend eine Mög-lichkeit sei, und doch gar nichts Wirkliches, das widerspricht sich,weil, wenn nichts existirt, auch nichts gegeben ist, das da denklichwäre, und man sich selbst widerstreitet, wenn man gleichwohl will,daß etwas möglich sei. Wir haben in der Zergliederung des Be-griffs vom Dasein verstanden, daß das Sein oder schlechthin Gc-setztsein, wenn man diese Worte dazu nicht braucht, logischeBeziehungen der Prädicate zu Subjekten auszudrücken, ganz genaueinerlei mit dem Dasein bedeute. Demnach zu sagen: es existirtnichts, heißt ebensoviel, als: es ist ganz und gar nichts; und eswiderspricht sich offenbar, dessenungeachtet hinzufügen, es sei etwasmöglich.
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Es ist schlechterdings unmöglich, daß gar nichts existire.
Wodurch alle Möglichkeit überhaupt aufgehoben wird, das istschlechterdings unmöglich. Denn dieses sind gleichbedeutende Aus-drücke. Nun wird erstlich durch das, was sich selbst widerspricht,das Formale aller Möglichkeit, nämlich die Ucbrreinstimmung mitdem Satze des Widerspruchs aufgehoben, daher ist, was in sichselbst widersprechend ist, schlechterdings unmöglich. Dieses ist abernicht der Fall, in dem wir die gänzliche Beraubung alles Daseinszu betrachten haben. Denn darin liegt, wie erwiesen ist, keininnerer Widerspruch. Allein wodurch das Materiale und die Datazu allem Möglichen aufgehoben werden, dadurch wird auch alleMöglichkeit verneint. Nun geschieht dieses durch die Aufhebungalles Daseins, also wenn alles Dasein verneint wird, so wird auch