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1 (1889)
Entstehung
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248
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248 3. Kapitel. Die brandenbnrgisch-afrikanische Kompagnie.

ihm überflüssig bekannt sei, sondern er schreibe es solchen Leuten zu, dieentweder zwischen dein König und ihm Bronilleric und Mißverständeunrichten oder auch ihres Eigennutzes halber diese Differeutien gern offenhalten wollten. Durch Falaiseau'" ließ er überdies vorstellen, wie sehrer durch ein solches Verhalten dem dänischen Hofe entfremdet würdeund dadurch leicht dazu kommen konnte, sich in Sachen, welche denselbenbeträfen — wie z. B. in der holsteinischen, bei der er sich Dänemarkshalber den Vorwurf von Partialität Seitens der Schweden zngezogen —,von nun an lauer zu bezeigen und sie gehen zu lassen, wie sie wollten.Der Gesandte erhielt zwar darauf im Mürz ein Projekt von Mvth zngestellt,doch sah er sich genöthigt, weil darin „verschiedene Dinge absurd undunzuträglich" waren/" ein Gegenprojektzn überreichen. In letzteremforderte er namentlich, daß die Brandenburger die bereits erworbenenImmobilien ungestört behalten und die zur Handlung nvthwendigenMagazine erbauen dürfen, daß die jährliche Rekvgnitivn nur 4000 Thlr.betragen, daß libsrtas matrimonii ot oonrinoroii gewährt werden unddaß es nach Ablauf von sechs Jahren bei dem Vertrage von 1685und dessen Erläuterungen verbleiben solle, falls nicht inzwischen etwasanderes vereinbart würde. Juöl und Mvth erklärten hierauf/" ^itihm nicht eher in eine Konferenz treten zu wollen, als bis die rück-ständigen Rckognitionen gezahlt seien, und der König billigte späterhindiese Entschließung mit dem Hinzufügeu, daß vordem auch die erbetenenSchisfspüsse nach St. Thomas nicht crtheilt werden könnten."' Falaiseaumachte deshalb den Vorschlag, um mit der Sache zu Ende zu kommen,auf das Anerbieten eines Kaufmanns Leers aus Kopenhagen einzugehen.Dieser war Willens, nach St. Thomas auszuwandern und entweder diesämmtlichen Aktien der dänischen Kompagnie zu kaufen oder die Insel

Order, <l. ä. Köln, den 7./17. Februar 1697. R. 65. 20. Vgl. wegen derholsteinischen Sache den Vertrag mit Holstein-Gottvrp, ü. ä. Stargard, den 26. Fe-bruar / 8. März 1697, bei von Mörner, a. a. O., Nr. 405.

de Falaiseau an den Kurfürsten, ü. >i. Kopenhagen, den 27. März 1697.

65. 20.

Falaiseau hatte es nach den Intentionen von Knpphansen's und des Be-windhaberkollegiums ausgearbeitet (15 Artikel), de Falaiseau an den Kurfürsten, cl. ü.Kopenhagen, den 6./16. Juli 1697. R. 65. 20.

de Falaiseau an den Kurfürsten, ä. ü. Kopenhagen, den 17./27. August 1697.

L. 65. 20.

Kgl. dänisches Reskript an den dänischen Legationssekretär beim kurfürstlichenHofe, ä. (I. den 21. Dezember 1698. Letzterer sollte es dem Geh. Rath von Fuchsmittheilen. — In dem Reskripte war auch bemerkt, daß der König die Prolongationdes Jnterimsvergleichs der westindischen Kompagnie „des dahero besorgenden krachu-äirss halber" nicht zumuthen könne.