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1 (1889)
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3. Kapitel. Die brandenburgisch-afrikanische Kompagnie.

allen Umstünden das Recht haben, in Znknnft auch andere gegen eineNekognition zum Handel in St. Thomas zuzulasscn. Die Verhand-lungen begannen daher im November 1695 in Kopenhagen aufs neue.Brandenbnrgischerseits fungierte dieses Mal neben dem Gesandten vonFalaisean der Marinerath de Laporte als Vertreter der Kompagnie;dünischcrseits waren der erste Staatssekretär Moth und der Baron Juölals Kommissarien abgcordnet worden. Die Auswahl dieser Beiden lies;nicht viel Gutes hoffen. Wahrend Juöl als „nn lioinmo, inalin okintoroooo, violont, oinxoito, vinäionkik""- von Falaisean geschildertwird, bezeichnet er Moth als „nn lloinins äiküoilo, ontooke, pnssionnegm no 86 »nuvorue guo pur ouprioo ob uvov gui oukro oolu on nop6nt traittor guo Io inatiu. purooguo äoo gu'il a buo nn vorro äo vin9. äwno, il n'68t P98 truittg-blo 16 I'68to äo In sourno6"ff°^ an eineranderen Stelle nennt er ihn gar „uno booto korooo." "r Sein Einflußbei Hose galt so viel, daß die übrigen Minister, die der Sache desKurfürsten eher zugeneigt waren, kaum zu widersprechen wagten, unddoch hielten die brandenburgischen Gesandten es für einen „granä poinkäo guigno," daß ihnen im Juni 1696 gestattet wurde, nicht mehr mitJuöl und Moth allein, sondern mit allen Ministern zusammen zu ver-handeln. Die bisherigen Forderungen der Dänen waren so übertriebene -—sie verlangten u. a. eine jährliche Nekognition von 10 000 Thlr.; ferner,daß die Brandenburger weder auf St. Thomas, noch aus den anderndänischen Inseln Plantagen oder sonstige Güter sollten erwerben dürfen,auch daß sie nach Ablauf von sechs Jahreil St. Thomas auf Nimmer-wiedersehen zu räumen Hütten — und Behandlung der branden-burgischen Vertreter eine derart stiefmütterliche, daß der Kurfürst sichdirekt an Christian V. mit der Bitte wandte, es möchte unverzüglich eineKonferenz mit Falaisean lediglich über die Höhe der für die nächstenJahre zu zahlenden Abgabe stattsinden.""

de Falaisean an den Kurfürsten, <l. ä. Kopenhagen, den 20./30. März 1697.

L. 65. 20.

de Falaisean an den Kurfürsten, ü. ü. Kopenhagen, den 19./29. November

1695. R. 65. 19. Falaisean bemerkt, daß Moth als Bruder der Gräfin de Samsoö«inen großen Einfluß bei Hofe habe.

de Falaisean an die afrikanische Kompagnie, ck. ä. Kopenhagen, den 2. Juni

1696. R. 65. 20.

Ncich einer nicht datierten Erklärung der dänisch-westindischen Kompagnie.

R. 65. 20.

Kurfürst an König Christian 1'., ct. ü. Köpenick, den 21. Juni 1696. DerKurfürst hat sich zu diesem Schreiben entschlossen, weil, wie es in dem Reskripte ande Falaisean, ü. ü. Cöln, den 21. Juni 1696 heißt, dieser wenig ansgerichtet „und