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Scharlacheiche')" und dieß habe er zum Signal ihrer Rettunggemacht.
Der Steuermann des Schiffes war, nach eben diesem Simo-nides, ein gewisser Phereklos, Amarsyas' Sohn. Dagegen be-hauptet Philochorus, daß Theseus von Skirus einen Steuermannans Salamis bekommen habe, Namens Nausithoüs, und einenUntersteuermann") Phäax, weil die Athener sich damals nochnicht so eifrig mit dem Seewesen befaßten; auch soll Menesthes,ein Tochtersohn des Skirus, unter den Jünglingen gewesen sein.Zeugniß hiefür legen die Heroendenkmale des Nausithous undPhäax ab, welche Theseus in Phaleron neben dem Tempel desSkirus errichten ließ; auch soll das sogenannte „Ruderfest" ihnenzu Ehren gefeiert werden.
Cap. 18.
Sobald das Loos gezogen war, holte Theseus alle davonBetroffenen aus dem Prytaneum ab und zog mit ihnen in dasDelphininm, wo er für dieselben dem Apollo das „Weihgeschenkder Flehenden" darbrachte. Dieß war ein Zweig von dem hei-ligen Oelbaum, mit weißer Wolle umwunden. Nach Verrichtungdes Gebets stieg er hernieder an den Strand — am sechstenTag des Monats Munychion^) — dem Tage, an welchem mannoch jetzt die Jungfrauen zur Anbetung in das Delphinium sen-det. Auch erzählt man ferner, daß ihm in Delphi schon vorhervon dem Orakel die Weisung ertheilt worden sei: „Aphroditezur Führerin zu machen und als Begleiterin herbeiznrufen". Undbei dem Opfer am Meeresstrande sei die Ziege auf einmal ineinen Bock (Tragos) verwandelt worden, weßwegen auch die Göt-tin „Epitragia" heiße.
2) Dieser hatte seinen Platz auf dem Vorderdeck, wie der eigentliche Steuer-mann aus dem Hinterdeck.
b) Munychion, der zehnte Monat der Athener, etwa unser April.