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ihrem Verstecke hervor und blieb bei Theseus, dem sie nach einigerZeit den Melanippus gebar. Später wurde sie von Theseusdem Sohne des Eurytus aus Oechalia, Deionens, zur Gattin-gegeben.
Von Theseus' Sohne Melanippus stammte Joxus, welcherin Gemeinschaft mit Ornytns eine Kolonie nach Karten führte,— woraus es sich erklärt, daß sich bei den männlichen und weib-lichen Nachkommen des Joxus die alte Sitte bildete, kein Stachel-gebüsch und Blätterwerk zu verbrennen, sondern dasselbe hoch inEhren zu halten.
Cap. 9.
Das krommyonische Schwein ferner, welches man auchPhäa nannte, war keine geringfügige Bestie, sondern ein streit-bares, schwer zu überwältigendes Thier. Dieses Thier bestandund erlegte Theseus nur so im Vorüberziehen, damit es nichtscheinen sollte, als thäte er Alles nur, weil er müßte. Einwackerer Held, meinte er, solle mit bösen Menschen nur dannanbinden, wenn er angegriffen werde; bei gewaltigen Thieren müsseer wohl auch zuerst den lebensgefährlichen Kampf beginnen.
Indessen behaupten Manche: „Phäa sei ein mordsüchtiges,wollüstiges Weib gewesen, die in jener Gegend, bei Krommyon,gewohnt habe; ein „Schwein" sei sie genannt worden wegenihres Charakters und Lebenswandels; zuletzt habe sie Theseustodtgeschlagen."
Cap. 10.
An den Gränzen von Megaris tödtete er sodann den Ski-ron, den er von seinem Felsen hinunterschleuderte. Nach derallgemeinen Sage raubte dieser Skiron die Vorüberziehenden aus.
i) Krommyon, kleine Stadt im Korinthischen Gebiet.