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18 (1866) Theseus und Valerius Publicola
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Auch erzählen Einige, daß er in frevlem Uebernmth den Frem-den seine Füße hingehalten, mit dem Befehle, sie ihm zu waschen;und dann habe er die Unglücklichen plötzlich mit einem Fußtrittin's Meer hinabgestoßen.

Doch treten die Schriftsteller aus Megara dieser Sage ent-gegen, und kämpfen (wie Simonides sich ausdrückt), „mit derlangen Zeit". Sie lassen den Skirou weder einen übermüthigenFrevler, noch einen Räuber gewesen sein, im Gegentheil — einenVerfolger der Räuber, einen vertrauten Freund von allen wackerenund rechtschaffenen Menschen. Aeakus '), sagen sie, gelte für denthätigfrömmsten Mann, der je in Griechenland gelebt; Kychreusvon Salamis genieße in Athen die Ehren eines Gottes; die Tu-genden eines.Peleus und Telamon seien Niemand unbekannt.Nun denn — Skiron sei des Kychreus Schwiegersohn, des Aea-kus Schwiegervater, des Peleus und Telamon Großvater ge-wesen, indem Letztere eine Tochter des Skiron und der Chari-klo, Endeis, zur Mutter hatten. Somit sei es nicht wahrscheinlich,daß die edelsten Menschen mit einem so argen Schurken in einBerwandtschaftsverhältniß hätten treten können, indem sie dasBeste und Werthvollste von ihm empfingen, oder ihm gaben.Ihrer Erzählung zufolge hat Thesens nicht bei seinem ersten Zugenach Athen, sondern erst in späterer Zeit, durch eine Täuschungdes Fürsten Diokles, -den Megareeru Eleusis abgenommen undbei dieser Gelegenheit den Skiron getödtet. So bedeutend sinddie Widersprüche, auf welche man bei diesen Ereignissen stößt!

Cap. 11.

Bei Eleusis tödtete er den Kerkyon ?) aus Arkadien in einemRingkampfe. Dann zog er eine kleine Strecke weiter und zwang

>) AealnS, Sohn Jupiters und der Aegina, war so fromm, daß er Griechen-land durch sein Gebet von einer HungerSnoth befreite und mit Minos und Rhada-inanthus Richter in der Unterwelt wurde.

Kerkpon soll die Ningknnst erfunden haben.