te kostete. Hiernächst befanden sich noch viele vstreichische Soldatenin den Hospitälern, die unter der Zahl der Gefangenen nicht mitbegriffen sind Die Rapports sprachen nur von Gefangne»,
der Wahrheit nach machte» aber die Franzosen mehr als
weil überhaupt die 'Armee im Allgemeinen ihre Gefangne» rache
gut bewachte, und eine große Menge derselben entwischen lpf.
Das Wiener Cabinet hatte in der Schweiz und ans den Srr»x.»Behörden vrganisirt, welche deren Fiuchr beförderten. So ka»»mau anuehmen, daß sich ein Biertheil der Gefangnen rettete, ehees beim Centralhauptquartier anka.n. Ein andres Mcrtheil tlnikdasselbe ehe es nach Frankreich gelangte, wohin also nur die Halstekam. Viele häuften sich auch in den Hospitälern au.
2 ) Wenn Lefficres, nach dem offiziellen Berichte, dem Di-rektoiiv nur 71 Fahne» übergab, so geschah es deshalb, weil durchdie gewöhn,ichen Misverständnisse in den Bewegungen eines große»Gcneralfiabes -5 zurückblieben. Man findet diese dann umcr derZahl derer, welche Augerea» nach der Einnahme von MaiMiaüberbrachte.
lH Von den 63 Fahnen, die Augerea dem Direktor»' über-gab, waren >3 der Ueberrest von den Trophäen Nivoli's und derFavorite, welche, wie vorgedacht, Veffieres schon hätte überbringe»sollen. Die 4? andern wurden in Mantua vorgefpnden und zeige»an, wie zahlreich die Eadres der Wnrmserstbcn Armee waren, ,rei-che sich in diese Festung eingeschloffen hatten. Die Wahl Auge-reaus, um diese Fabnen nach Paris zu bringen, war der Lohnfür die Dienste, welche er der Armee geleistet hatte, besonders mTage von Castiglione. Doch wäre es noch weit natürlicher gem-fe,>. fi- dura» Massen« zu übersenden, welcher noch höhere Ansprü-che barte. Der Obergeneral rechnete aber ans diesen weit mehrbei seinem F-ldznge in Dentstbland, und wollte sich daher nichtvon ihm trennen/ Es hat Monfchen gegeben, die geglaubt haben,daß Napoleon, weil er bemerke, daß man sich bemühe, Angereauüber die Manie zu erh-.be», sehr froh g wesen sei, il»i nach Parisschicke» zu können, um jedermann in de» Stand zu setzen, vondem Cbaiaccer und den Talenten dieses Offiziers, der bei dieserProbe nur verlieren konnte, ein richtiges Urtbeil zu fällen. AndreHaben im Gegentlnile geglaubr, es sei die Absicht des Obergcne-rals gewesen, die Aufmerksamkeit von Paris auf einen seiner Lieut-nantö zu richten: Angereau war nämlich ein Pariser.