ne ans Corona und rückte in Tyrol ein. Das sqanptqnartier kamnach Verena zurück. Massena's Division zog sich nach Bassano.Eine Division Alvinzi's begann sich an der Brenta zu sammeln.Man griff sie an, und warf sie über die Piave hinaus. Der Ge-neral Augerean marschirte nach Castelfranco und von da nach Trc-viso. Er hatte auch einige kleine Vorpostcngefechte. Sammtlicheöstreichische Truppen zogen sich über die Piave zurück. In Tyrolfüllte der Schnee alle Zugänge. Dies war das größte Hinderniß,welches Joubert zu überwinden hatte. Alles besiegte jedoch diefranzös. Infanterie- Joubert rückte in Trient ein. Der GeneralVictor ward über Lavisio und durch die Thäler der Brenta ab-geordnet um seine Verbindung mit Massen» wieder herzustcllcu,dessen Hanptqnarrier in Bassano war.
In mehrern kleinen Gefechten machte inan viele Gefangene.Uiberall fand man kranke Oestreicher und bedeutende Magazine.Die Armee befand sich in derselben Stellung wie nach den Schlach-ten von Novncdo, Bassano und der von Arcole, und Bessiercsward nach Paris mit diesen neuen Trophäen abgeschickt. In denTreffen bei St. Michael, Rivoli, Anghiari und der Favorite ver-lor Alvinzi mehr als zwei Dritthei! seiner Armee. Von seinen8o,«nu Mann brachte er nur -5, »o wieder nach Ocstreich zurück.
X. llibergabe von Mantua. — Von da an waren wiraußer aller Unruhe wegen Mantua. Seit langer Zeit war dieGarnison schon auf halbe Rarion gesetzt. Alle Pferde waren ans-gezehrt. Man ließ Wurmscr die Resultate der Schlacht von Rivo-U wissen. Cr konnte auf nichts mehr hoffen. Man foderte ihnauf, sich zu ergeben. Stolz antwortete er, daß er Lebensmittelauf ein Jahr habe. Doch begab sich einige Tage darauf Klenau,sein erster Gcneraladjntant in Scrruriers Hauptquartier. Er be-lheucrte, daß die Garnison noch auf Z Monate Lebensmittel ha-be, daß aber der Marschall, überzeugt, daß Oestrcich die Festungnicht zur rechten Zeit entsetze» könne, sein Benehme» nach den Be-dingungen einrichten wolle, die man ihm Vorschlägen werde. Ser-rnri.r antwortete, daß er darüber die Befehle des Obergeneralseinholen wolle.
Napoleon begab sich nach Roverbcllo. Scrruricr ließ Klemmherbcirufcn. Der franz. General in seinen Uiberrock gehüllt, gabsich nin t zu erkennen. Die Unterredung begann zwischen Scrruricrund Klenan. Klcnau wendete alle gewöhnliche Mittel an, undsprach lange über die großen Hülfsmittel, die Wurmscr übrig blie-ben und die Masse von Lebensmitteln, welche dieser in seinenReserve Magazinen habe. Der franz. General näherte sich