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auf dem Guarda-See hatten, sicherten uns dessen Besitz. Be-waffnete Batten auf dem Lago-maggivre und demComer-See üb-ten daselbst eine strenge Polizei.
IV. Der von dem Wiener Hofe angenommeneOperativns - Plan. — Wurmser war in drei Colonnen vor-gerückt; sein rechter Flügel auf der Chaussee der Chiusa, über denGardasee; sein Centrum über den Montebaldo zwischen dem Gar-dasee und der Etsch und der linke Flügel auf dem linken Ufer derEtlch. Einige Monate später hatte Alvinzi in zwer Colonnen ange-griffen, die eine operirte in Tyrol und die andre an der Piave, derBrenta und der Etsch. Aber durch die Schlachten von Lo-nato, von Castiglione und von Arcole waren diesebeiden Pläne gescheitert. Der Wiener Hof hartedieses mal einen andern genehmigt, der mit den Ope-rationen Roms zusammenhing. Es wurde nehmlich beschlossen,daß die östrcichische Armee zwei große Angriffsunternehmungcnauvsuhren solle. Die eine von Montebaldo aus, wre Wurmser ge-thgn hatte; die andere an der Etsch, in den Ebenen von Padua.Bride Corps, welche hiermit beauftragt waren, sollten nichts miteinander gemein haben, so daß, wenn nur eines glücklich war,der Hauptzweck, die Befreiung Mantua's schon erreiwt werdenmußte. Das Hauptcorps sollte durch das Tyrol vorrückeu und,weun es die Franzosen geschlagen hätte unter den Mauern Man-tua'ö erscheinen, um sich mit dem zweiten Corps zu vereinigen,welches an der Etsch operirre. Im entgegengesetzten Falle, wennder Hauptangriff fehlschlug, aber das zweite Corps siegte, sollte dieBelagerung Mantua's gleichermaaßen aufgehoben und der Platz wiederverproviantier werden. Dann sollte sich dieses Corps in das Se-raglio weifen, und seine Verbindung mit Nom bewerkstelligen.Der Marschall Wurmser übernähme dann das Commandv der Ar-mee, die ii. der Romagna stand. Die große Anzahl von Gene-ralen, Offizieren und uuberittner Cavalerie, die sich in Mantuabefände, würde dazu dienen, die päbstliche Armee zu discipliniren,und eine Diversion machen, die dem französischen General nöthig-te, auch zwei Armeecorps, eines auf dem rechten, das andre aufdem linken Ufer des Po aufzustellen.
Ein insgeheim von Wien ab geschickter unterrichteter Agentward, als er den letzten französischen Armceposten vor Mantuaeben passirte, von einer Schildwacht angehalten und mußte seineDepesche, die er verschluckt hatte, wieder von sich geben, diein einer kleinen .Hügel von Siegelwachs sich befand. Diese