tr'irliche Stellung innen. Arcole war nichts als ei» Posten zwischenbeide» Armeen. Heute Morg'ns lag es im Rucken des Feindes.
Bei alle dem war aber immer an diesen: Lage viel glorreichesvollbracht worden; Saldiere geräumt und Verona außer aller Ge-fahr. Zwei Divisionen von Alvinzi waren mit großem Verlustgeschlagen. Zahlreiche Colvnnen von Gefangenen und eine großeMenge von Trophäen, die durch das Lager defilirten, crfüll-tcn Offiziers und Soldaten mit Enthusiasmus, jeder hatte wiederVertrauen und die zuversichtliche Erwartung des Siegs.
VIII. Zweiter Tag, den -6. November.
Indessen hatte Davidowich mit seinem Corps ans Lprol schonTagS zuvor die .Höhen von Rivoli angegriffen, Vaubolo »»selbstvertrieben und ihn gezwungen, sich nach Castcl-Novo zurückzuzi.-hcn. Schon erschienen die feindlichen Vorposten vor den Thorenvon Verona. Kilmarne, der Alvinzi los war und ans dem Un-ken Ufer wegen der Räumung von Saldier» nichts mehr zu furch-ten hätte, wendete alle seine Aufmerksamkeit auf das rechteUfer; aber es war zu besorgen, daß wenn der Feind rasch aufCastel-Novo losging, er Vaubvis bezwingen, bis Mantua kom-men, das Velagernngs-Sorps überraschen, sch mir der dorng.nGarnison vereinigen, und dem Hauptquartier und'der Armee zuNonco den Rückzug abschneiden mochte- Man mußte also mirAnbruch des Tages im Stande seyn, Vaubois zu unterstützen,Mantua und dessen Commnnikationen zu decken und Davidowichzu schlagen, wenn er gestern notgedrungen wäre. Sollte dieserPlan gelingen, so mußte man die Stunden berechnen. Es wurdealso beschlossen, in der Ungewißheit dessen, was wirklich Lago zu-vor geschehen seyn mochte, anzuuehmen, daß bei Vaubois allesschlecht gegangen sey; Arcole, das so viel Blut gekostet harte, wur-de geräumt, die ganze Armee auf das rechte Ufer der Etsch gezo-gen , so daß mir eine Brigade fammt einigen Kanonen auf demlinken zurnckblicb, und der Befehl gegeben, daß man in dieserStellung ruhig abwarten möchte, bis man wisse, was Tags zu-vor mit Vaubois vorgcgange» sey. Ware der Feind bis Sastel-Novo gekommen, so mußte die Brücke über die Etsch abgebrochenwerden, man mußte im Angesicht Alvinzi's verschwinden, inStunden hinter Vaubois in Sa siel-Novo erscheinen und denFeind bei Rivoli schlagen. Man hatte zu Acvle die Wacht,feuer fortbrennen lassen und die vordersten Wachtposten waren aus-gestellt geblieben, damit Alvinzi nichts merken möchte. Um 4 Uhrnach Mitternacht wurde Alarm geschlagen, um marschfertig zu