Druckschrift 
4 (1823)
Entstehung
Seite
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rüstet, zu sehn, wie die Masse der Repräsentanten, statt sich selbst z>,opfern, lieber mit jener geheiligten Unabhängigkeit, die nicht weni-ger als die Ehre auch eine schroffe Felseninsel ohne Lan-dnngsufer ist, .Handel treiben konnte, habe ich mich entschloss«,von den Geschäften zurückzutreten. Aber wozu habe ich mich Hstdiesem Zustande der Dinge entschlossen, welche Parthci habe ichergriffen? Ich habe ein Asyl in einem Lande gesucht, in welchemman noch Gesetze erwartete, bei einem Volke, dessen größter Feindich seit 2» Jahren gewesen war. Aber ihr, was habt ihr gc-

than? > . - Eure Thaten werden euch keine Ehre in der Ge-schichte bringen! Und doch gicbt es eine rächende Vorsehung!Früher oder später werdet ihr dafür büßen! Lange Zeit wird nichtvergehen, so wird euer Wohlstand werden, eure Gesetze diese Ver-sündigung entsühnen muffen. . . . Eure Minister haben durch ihreInstruktionen nur zu deutlich gezeigt, daß sie sich meiner entledi-gen wollte»! Warum hab.n die Könige, die mich verbannten, cSnicht gewagt, öffentlich meinen Tod zu verlangen? Eins wäreso gesetzlich, wie das andre gewesen! Ein schnelles Ende hättevon ihrer Seite mehr Kraft gezeigt, als der langsame Tod, z>,welchem man mich verurtheilt hat. Die Kalabrescn sind menschli-cher, edclmüthiger gewesen, als die Sonveraine oder ihre Mini-ster! Ich werde mir nicht selbst den Tod geben: ich halte das fürFeigheit; cs ist edel und männlich, das Unglück zu besiegen! Je-der hier auf der Erde ist verpflichtet sein Schicksal zu erfüllen;wenn man aber darauf rechnet mich hier fest zu halten, so seid ihrmir den Tod als eine Wohlthat schuldig. Denn mein hiesiger Auf-enthalt läßt mich ihn an jedem Tage erleiden! Die Insel ist zuklein für mich, der ich gewohnt war alle Lage io, ,ü, 2» Stun-den weit zu reiten. Das Klima ist von dem nnsern ganz vcrsclnc-den. Hier ist weder unsre Sonne, noch sind unsre Jahreszeitenhier! Alles athmet nur tödtende Langeweile! Die Lage ist nu-angenehm, ungesund, wasserlos. Dieser Winkel der Insel ist wüst,er hat seine Bewohner zurückgescheucht."

Der Gouverneur hatte darauf bemerkt, daß seine Instruktio-nen aus jene cnggezvgencn Gränzcn ausdrücklich lauteten, ja dassie sogar beföhlen, daß ein Offizier stets den Kaiser folgen solle.

„Hätte man sic so beobachtet, so wäre ich nie einen Schrittans meinem Zimmer gegangen, und können mir die Ihren nichtmehr Spielraum gewähren, so können Sie gar nichts für michthun. Ich will und verlange aber auch nichts. Hinterbringen Siedas Ihrer Regierung."