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kennen, so kann ich Ihnen Gnade wiederfahren lassen, wo nicht, soverlassen Sie diesen Garten nur, uni erschossen zu werden. — Ichwill alles bekennen. Der Herr von Metternich hat mich an den.Herzog von Hrtranto hjehcr geschickt, um ihm vorzuschlagen, je-mand nach Basel zu senden. Dort wird er den treffen, welchenHerr von Metternich ans Wien dahin geschickt hat; sie sollen sichan gewissen Dingen erkennen, und hier sind sie, sagte er, indemer dem Kaiser Papiere übergab. — .Haben Sie Ihre Sendung beiFouch« vollzogen? — Ja. — Hat er seinen Mann abgeschickt? —Ich weiß es nicht."
Der Fremde ward wieder cingeschlossen, und eine Stunde dar-auf war ein vertranter Beamter (der Auditeur F.. ) ans dem We-ge nach Basel. Er wieß sich mit dem östrcichischen Abgeordnetenaus, und hatte sogar vier Conferenzen mit ihm.
Unterdessen kommt Fouch«, den das Verschwinden seines Wie-ners beunruhigte, eines Abends zum Kaiser, und affektirt eine .Hei-terkeit, einen Frohsinn, hinter welchem sich die größte Verlegenheitverbarg- „2» dem Aimmer, worin wir spazieren gicngcn, er-zählte der Kaiser, befanden sich mehrere Spiegel. Ich machte mirden Spaß, ihn verstohlen zu studircn. Sein Gesicht war abscheu-lich häßlich, er wußte gar nicht wie er das, was ihn so sehr in-tereffirtc,' einleiten sollte- — Sire, fragte er endlich, vor 4 bis5 Tagen ist mir etwas begegnet, wovon ich befürchte, cs Ew. Ma-tcstät noch nicht mitgetheiit zu babcn... Aber ich habe so viel zuthnn — ich bin mit so vielen Berichten, so vielen Intrigucn um-geben... ES ist jemand ans Wien mit so lächerlichen Vorschlägenzu mir gctommcn, daß... und den Mann kann ich nicht wiederausfindig machen.
„Herr Fouchs, ergegnete ihm darauf der Kaiser, cs könnteIhnen leicht sehr nachlheilig werden, wenn Sie mich für eine»Dunuukopf ansähen. Seit mehreren Tagen schon ist Ihr Man»und seine ganze Intrigue in meinen Händen. Haben Sie jemandnach Basel geschickt? — Nein, Sire. — Desto besser für Sie. Er-halte ich den Beweis vom Gegcntheil, so kostet cS Ihnen de»Kopf."
Die nachfolgenden Begebenheiten haben gezeigt, daß der Kaiserdann nur Gerechtigkeit ansgeübt haben würde. Wenigstens geht s»viel daraus hervor, daß Fouchs noch niemand abgcsendct hatte;auch geschah weiter nichts an der Sache-