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Immer trat er allen Leuten die Schuhe ans." Ein Wort das derKaiser oft wiederholte.
Nach der Verschwörung von Georges war Fouchs, als manMoreau gefangen nahm, nicht mehr Pvlizcimiuister, und gab sichviele Mühe sich vermissen zu lassen. „Welch ein linkisches Beneh-men, sagte er; sie haben Moreau arrctirt, als er von seinem Feld-zuge nach Paris zurückkam, wo er doch dadurch ein schuldlosesVertrauen anzuzcigcn schien. Als er nach Gros - Bois ging, dahätte man ihn festsetzen sollen, denn da zeigte sichs deutlich, daßer fliehen wollte."
Man kennt das, was cr sagte, oder was man ihn über dieAngelegenheit des Herzogs von Enghien sagen ließ: „Mehr alsVerbrechen ist dies, es ist ein Fehler." Aehnlichc Züge bezeichnenden Charakter eines Menschen besser, als ganze Bände.
Der Kaiser kannte Fouchs sehr gut, und ließ sich nie von ihmhintergchn-
Man hat ihn sehr getadelt, daß er sich im Jahre 181S, wo ihmFouchs in der That auf die unwürdigste Weise verrathen hat, seinerbediente. Napoleon kannte dessen Gesinnung recht wohl, er wußteaber auch, daß die Gefahr damals mehr ans den Begebenheitenals auf den Personen beruhte. „Wenn ich gesiegt hätte, sagte cr,so wäre mir Fouchs treu gewesen. Wahr ists, daß er sich großeMühe gab, um bei jedem Ausgange der Dinge gleich bereit zusepn. Aber ich hätte nur siegen sollen!"
Uibrigens hatte der Kaiser von allen dessen heimlichen WegenKenntniß, und man wird in der Folge sehen, wie wenig er ihnschonte.
Als der Kaiser c 8 i 5 nach Paris zurückkehrte, kam einer derersten Bankiers ins Elisäum, und zeigte an, daß wenige Tagevorher ein Fremder aus Wien mit Wechselbriesen zu ihm gekom-men sei, und angefragr habe, wie man zu Fouchs gelangen könne.Aus Ueberlegung oder Vorgefühl hatte der Bankier Verdacht ge-gen diesen Fremden geschöpft, und dies nun den Kaiser persönlichhinterbracht, der darüber erstaunt war, daß ihm Fouchs ein Ge-heimnis daraus gemacht batte.
In wenigen Stunden hatte Rsal den fraglichen Mann ansg'-sunden. Sogleich nahm er ihn mit ins Elisäum, und dort ward crin ein Cabinet eingeschlossen. Der Kaiser ließ ihn vor sich in denGarten bringen. „Kennen Sie mich?" fragte er ihn. DieserEingang, die Ideen, welche die Gegenwart des Kaisers weckte, al-les das erschütterte den Fremden heftig. „Ich weiß um alle IhreSchritte, fuhr Napoleon streng fort. Wenn Sie augenblicklich be-