Druckschrift 
4 (1823)
Entstehung
Seite
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sci, und daß E- Maj. wenigstens auf St. Helena alle solche Vor-sichtsmasregeln bei Seite gesetzt hatten. — Dies ist eine von denAlbernheiten, die sie ans ineine Rechnung in die Welt Hin-ei,igeschnebei, haben. Aber diese hier um so linkischer, da alle, diemich kennen, wissen, wie wenig ich von jeher für meine Erhaltungbesorgt war. Vom i8ten Jahre an, an Kugeln gewöhnt, auchwohl wissend, wie unnütz es sei, sich dagegen schützen zu wollen,überl es ich mich ganz meinem Schicksale. Seitdem mußte ich,sobald ich an die Spitze der Geschäfte trat, mich immer noch mit-ten auf dem Schlachtfelde glauben, da Verschwörungen die Stelleder Kugel» vertraten. Ich fuhr in derselben ttiberzeugnng fort,überließ mich meinem Sterne, und der Polizei allein die Sorgefür Vorsichtsmasregeln. Ich war vielleicht der einzige Regent Eu-rvpa's, der keine Leibwache hatte. Man gelangte zu mir, ohneerst einen Saal mit Wachen passiven zu müssen- Sobald man nurdurch die äußern Schildwachen gekommen war, konnte man imganzen Palaste frei herumgehcn.

Marie Luise wunderte sich ungemein darüber, als sic so weni-ge Schutzwehren um mich sah. Sie sagte mir oft, daß ihr Vater-besser bewacht würde, daß er Wachen in seiner Nahe habe, n- s. w.Ich aber hielt cs in den Tuilcricn eben so wie hier. Ich weißnicht einmal wo mein Degen steht. Sehen Sie ihn?

„Dies ist eben nicht etwa, fuhr er fort,' die Folge davon,daß ich nicht großen Gefahren ausgesetzt gewesen wäre. Ich kanneinige und dreißig völlig bewiesene Verschwörungen gegen michzählen, diejenigen abgerechnet, welche nicht entdeckt worden sind.Andere erfinden sich dergleichen, ich habe alle, wo ich es nur konn-te, sorgfältig verschwiegen gehalten. Oft stand mein Leben auf derfeinsten Spitze, vorzüglich seit Marcngo bis zu Georges Versuchund der Geschichte mit den Herzog von Enghien.

Napoleon erzählte, daß acht Tage vor Georges Verhaftung cincrder Entschlossensten von dessen Bande ihm auf der Parade eigenhän-dig eine Schrift übergeben habe, daß andre sich in St. Clond undMalinaisvn unter die Dienstlentc eingcschlichen hätten, und esscheine, als ob George selbst sehr nahe um ihn, und mit ihm indemselben Iimmer gewesen sci-

Seinen Stern abgerechnet, schrieb der Kaiser seine Rettunggewissen eignen Verhältnissen zu. So sagte er, daß der Umstandnach freier Willkühr zu leben, nie bestimmte Gewohnheiten odereinen stets beobachteten Plan der Lebensweise zu haben, ihn ohne> Zweifel oft gerettet habe. Uiberhäuftc Arbeiten hielten ihn in ei-nem Kabinet und zu Hause fest, er speiste nie bei jemandem, ging