sich in solichem schiessen, und dwil es also weret, eynicher Hände spenne undUnwille nnder den schieszgesellen nfferstünde, das schiessen und solichs, so zuschiessen gehört, berären wer, das alles sol zu denselben drizehen Personen stau.Und wie sh solich spenn rihten, vereynen oder entscheyden, daby sollen dieparthen, die es berürt, bliben, on intrag und on wyter ußzug"), ungeverlichb)und umb guter fürderung willen der gemeinen schießgesellen.
Wann sy also uff die egenant mitwoch früge zu siben uren zü dem schießreinkomen, so sol man sy anschriben, umb den sitz loßzedel zü machen, indem alssy die egemelten nün kiesen, und danoch dieselben loßzedel nßgeben. Undwelichem derselben zedel einer zuerst wurt, der sol sinen sitz nemen mitten inder Hütten und donoch jeglicher, dem ein zedel wurt, sich setzen, ye einer uff einsit und der ander uff die ander sit, bitz die loßzedel des sitzes alle genomenwerden.
Und wenn der sitz also genomen und geordent wurt, so sol man danachanfohen, ein schuß zü tün, und nach dem schuß die geschossen böyltz anschriben.Und hat man es dann an dem tage, das man uff die zit desselben tages nocheinen schuß getün mag, das sol ston zü den obgemelten drizehen, des alßdannbescheit zü geben.
Und darnach uff den nehsten donderstag zü morgen, wann die glock sibenfleht, oder welich zit dieselben drizehen des bescheyt geben, das schiessen anzü-sohen, und des obends, wann die glock vier fleht, nffzühören, und desglich donochalle tage zü tün bitz zü ende des schiessens.
Und sol onch ein yeglicher schiessen einen geschriben boltz ^), der mit unserschriber hant geschriben sy, und welichem ein boltz zerschossen, oder obe einereinen andern boltz schiessen wolt odder würde, der oder die sollen solich boltzbringen, sinen nammen daruff onch anzüschriben.
Und sol onch ein yeglicher schiessen uffrecht mit fryem, swebenden arm undmit blossem wambsermel, das die süle^) die ahsel und die flüssel^) die brustnit rüre, und onch uff fryem stül on anlenen, gantz on allen geverlichen Vorteil.
Welicher das nit tete oder zwen böltz einen schuß schlisse, der wer denandern gemeynen schießgesellen sinen schießgezüg verfallen und stünde donoch züstraffen nach erkennen der obgemelten drizehen Personen.
Es sollent onch solich obentüren denen, so die gewinnen, fry gegeben werden,also das sy weder zilern, Pfiffern, trnmptern, ußrüffern, schribern noch yemantzanders daby noch davon zü geben nit schuldig sin sollen in dheinen weg.
Onch wurt man schiessen in ein umbwendende zylstatt, die von nuwemgemacht und darin vormals nye geschossen Word«: ist.
Widerrede. -) Einrede (sxesptlo znri8). ^) ohne Gefährde, böse Absicht. *) Auf den Pfeil(Bolzen) wird der Name des Schützen geschrieben. Auch sonst wurde der Pfeil mit Zeichen versehen,z. B. zur Auslosung des Platzes für den einzelnen. Bgl. Fischer, Schwab. Wb. I, 1281. Die „seul"(der eigentliche Schaft) der Armbrust wird auch Deutsche Privatbricfe, Bd I, S. 93 erwähnt, b) Drückeroder Zunge der Armbrust. Grimm, D. Wb. IX, 899.