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Deutsche Privcitbriefc des Mittelalters.
Item so weich suster, dat du mynen Voder uudc moder bust eine swareZdochter ghewcst unde my eyue sware sustcr. Hedde my unse gut wedder to derhaut ghekomen, so mochte ik en bestände man ghebleven hebben, dar ik nu envordorwen man sy nmme gheworden myt mynen kynderen, dat wet got wot.Ok so hebbe ik wol Vornomen in vortyden van her Wolter, dat du eyue dochterwoldest int kloster gheven der jar, do syn socn Hynryk dar was, des got de selehebben mote myt allen seien, amen, de dy gas von synes vaders weghen 10 gülden,dar he nycht van en wet, oste se dy to wyllen weren oste nycht. Datsnlive ismy ok weddervaren, dat ik dy sande by Lilawes Sternberch, dar du nuH danckvor sedest. Darnmme so wet ik nycht, wat men dy senden sal, dat dy to dankesy. Hyrmede sy godc bevolen to langer tyd!
(Adr.) An Grete Veckkynhusesche to Lübeke sal desse breff myt aller tverdycheyt.
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(Walther von Kchivarzenöerz der -Ältere an Kürgerm erster, Dcßöffen undKat 2) zu Frankfurt a. Main. (Basel.) 1434 Januar 26.
Lustige Schilderung seines vergnügten Aufenthalts in Basel. Besorgt, daß jene ihn bald abberufenwerden. Möchte aber wenigstens noch die Fastnacht bei seinen Freundinnen bleiben. Nachricht überJohann von Swizos Sittlichkeitsvergehen.
Frankfurt a. M., Stadtarchiv. Ugb. 45. X. Nr. blOn 2. Zettel zu einem BriefWalther v. Schwarzenbergs d. Ä. an Frankfurt.
Gedruckt: Deutsche Reichstagsakten. Bd. XI. S. 221 f.
Ersame bürgermeistere unde besunder güdin fründe. Mich nimet grüßwondir, daz ir mich za lange laßet hie lieghin innc al solichime gnden gemachenach allim wouße, wand ich alle tage nüwe freide Han, lustclichin gemache, langesleffin, srüwe essen unde allez, daz eine jünghiu man tvol ergeczen mag. Danich forhte, daz iz mer nit lange folgin mag, wand ich wole weiß, daz ir jünginmer daz vorgannit?) Ich besorge, uwir gutheit werden mich balde abestoßen.Ich Helte gerne erwarbin an dem keißer, daz ich dabie bliben mochte. Iz magmer leider nit gefolgiu. Unde macht iz gcsine, daz ich doch die saßenacht mochtehie bliwcn, za worde mer wolle, wand ich doch fiele fraüwen hie Han, die minenit wolle cntbern moghin. Mit denselbin frantven ich mich teigelichin ergeczenunde grus lost mit ine Han. Za können mine auch diselbin fraüwen nit wolenbern. Daz machit, daz ich hie zü Baßel nimand Han, der mich gürten mag etc.Sagit Jacüb Strülenberg, das her Johan von Swyco, den er wolle kennit, hiezü Baßil ist eine brüdigüm gewest unde ist fonden wordin mit eime knaben.Ich Wolde wol, daz iz nit wer. Er ist gesloghin. Dil ist an zweifel leider alza.Her ward gehalden vor einen wißen man in dez keißers^) rade. Ich weiß uchnit mer güdis zü schriben etc. Sit güt und wolgemüt. Mer obbirbliwet altage fiele gndiz müdiz, daz ich gerne Wolde, daz ir sine eine theile hetted. Dißefache gehorrit nit in den rad. Damede grnßet mir uwir hüsfrauwen.
schwierig, beschwerlich. nte. Als reiner Privaterguß ist dieser Zettel hier aufgenommeu;vgl. den Passus: Diße sache gehorrit nit in den rad. *) mißgönnen. Sigmund.