Geistliche.
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U7.
Dieselbe an Hrau Margaretha von Kiebingen. Trier. 1495 Oktober 30.
Zwei Klosterschwcstcrn seien zur Gründung eines neuen Klosters »ach Hoogstraetcn gesandt,darunter Margarethas Tochter Gertrud. Tröstet sie darob. Für alle Bedürfnisse Gertruds sei fürabsehbare Zeit gesorgt. Die Schwestern würden auch bei etwaiger Nngesundheit des OrtS von dort wiedersortgcnommcn werden. Botschaft an Gertrud wolle sic vermitteln. Kündigt einen Brief derselben an.Empfiehlt für die Tochter Agnes ihr Kloster. Erkundigung, ob Margarethens Gatte aus dem heil. Landezurück sei. Grütze. Bittet trotz des Weggangs der Tochter um weiteres Wohlwollen für das Kloster.Lob Gertruds.
Marburg, Staatsarchiv. Familienarchiv der von Sickingen. 1490—1523. Or.
Der*) freden gotz, der alle syiinen boven geit, der Wolde ure Hertz und ge-moide behoiden in Christo Jesu, unszcn lieben Heren: dijß lind alles goit, wiirdach und nächst) geint got den Heren wermogen, sij nurer moderlicher trnwen bor-geschreben vor vijl andeichtiger, seer fruntlicher großen von mynen und allennutzer lieben sustcren wegen etc. Eirsam, allerliebste frauwe moder. Wirlassen nnrer eirsamheit wijtzeil, dat liilser allerliefften susteren zwo des nestenfridags na unßers allerheilichstcn vaders Franciscus dage^) dorch gehorsamheitunsers allcrheilsichjsten baders, des basbjsts, und och unsers obersten na in-halduilcge nilser rcgclen und statnten ns nnsem cloister genomen snnd) myt eirsanrergeselschafft^) gefort und gesaut in Brabant, genant zo der Hogerstraten, ombda eyn liuwe cloister vffzorichten bou onsem orden, wilch eyn onser allerlieftcrsnster, nwer lieber doichter Gesrjdrut is, da myr*) alle, junge und alt, scir inbeswert und bedroifft sin gewest sundj noch Hude bis dage syn, und ist die scheidnngenit geschein sonder myrcklich wergissen der treue off beiden deilen. Doch haitsij ulid lnhr uns göttlich iil den willen gotz gelaissen, ainmyrkende, dat*) unserHere Jesus Christus, gebendit, sineni hcnlelschen bader gehorsam gewesen bijs zodem doit, nit inlein eyns s!j flechten, gemeinen doit, ja den allerbcrsmelichsten,bittersten doit des crnzes, off dat er uns alle berloist von dem ewichen doit etc.Heromb, myn allerliebste franlve moder, in solle nwer eirsamheit noch unsallerliebster bader noch alle die uweren sich nit betrnwen^) in deser sache^), datnwer liebe khnt und dochter van gode dem Heren und missen obersten zo desemgroscm werck geroiffen is, da man hofft, noch vil frucht van zo komen. Bijdunseren lieben Heren, daz*) ir und irrer gespelen sijn gotlich wijßheit und genadegeben wil, diß also anzofaen zo der höchster eren gotz, selicheit erer und bijlander seien. Ich solt myt in gefaren syn, so sist dyj *) kranscjheit noch so hartin myr, dat ich weder zo Wasser noch zo wagen dar zo brengen were gewest;dardorch ist daz aichterblcben. Uwer eirsamheit in darff nit sorgen, das*) sijin eynchen dingen gebrech haben solde. Wir*) haben sij also woil versein analle dem, dat zo erem lycham gehoirt, weren sij noch 5 ader 6 jar dae, sijsolden van der genaden gotz geinen gebrech haben. Mer unser oberster hait inin unsen capittel zogesaigt, konneil sij nit dabliben der lofft aff drancks aff
Or.: den. also am s. Oktober. °) Or.: uns nnsem cloister genomen myt cirsamer geselschafstund. Besonders in diesem Briefe und in Nr. 118 werden „myr" und „wir", „das idaz>" und „dat",„iS" und „it" durch einander gebraucht. 1 betrüben iNr. 118 bcdrueffen). °) Or.: sacher. ') abgerissen.
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