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Deutsche Privatbriefe des Mittelalters.
das gelaub mir on zweifel. Den, lieber prüder, laß dir unser schwester selbefolen sein und dem Peter auch und gebt euch in gedult, wan got unser Herrtut alle dinck im Pesten. Damit iczan nit mer, den ich pit got und die junkfrauMaria, sein muter, sey sein leb s?s'), dacz euch eur leben gefrist werd, ond befilch euchin die genod gots und Maria, sein reinen mnter. Lieben brüder, unsser windige")muter cnpeut euch ir gepet, und unsser unmut ist ir ein treus leit, und auchschwester Caterina enpeut euch ir gepet und Hot groß mitleiden mit unß undpit euch, dacz ir sie unserm herrsch) gedultiglich löst, wan mit gedult gewint mangot am meisten an. Gott sey mit uns allen!
Schwester Barbra.
(Adr.) An Sigmund Furer, meinem lieben prüder.
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Skisaöettz (Fakkenthaker), -Abtissin zu Gnadenberg, an Frau MakKurgFürer in (Nürnberg. (Gnadenberg.) Ohne Jahr (1462 Dezember).
Mitteilung wegen des Grabsteins für Ursula und wegen der Begängnis am dreißigsten Tage.Einladung, dazu herausznkommc». Aderlaß.
Nürnberg. Ebenda. Or.
Gedruckt: a. a. O. S. 67 f.
4.VS Naria graoia plsua, ckomiuus toeum. In ganczer begird will icheuch wünschen die zukunfft des gewaltigen, genadenreichen kunigs, unßers liebenHerren Jesu Christi. Mein stetwilliges gepet und, was ich in gott vermag, seyeuch, der alten frauen, eueresn) kinden alzeit mitgetailt. Meine liebe frauFurerin. Wist, das der stayn ") gemacht und gelegt ist. Auch, liebe frau Furerin,als ich mit euch verlassen Hab von der begenus wegen den dreissigsten unßerliebeir schwester Ursula, der got genad und die juncksrau Maria, Pin ich undder vatterch im wiln, den zu begen lassen an dem letzten feyrtag, am mitwoch,mit der vigilich ") und auf Pfincztag mit der seelmes. Sehe ich gar gern, das irdarzu herauskomt und darpey weret, mag es gesein. Last mich wißen, so willich euch die für hineinschicken °). Auch sein wir im ch wiln, lins zu ader lassen.Doruinb wer es mir ein besundre freud, das ir pey uns wert und aderlaß nlituns hett ch, ir und die alt frau. Ich wefilch euch in das edel, suß hercz Jesu.
Elisabeth, abtessin zum Genadenberg.
(Adr.) Der erbergen lind weisen fraueil Sigmund Furerin, unser") be-sundesrchl lieben freundiil und guten gunnerin.
p Fehler des Drucks? Druck: wtrdigcn. Grabstein der Ursula. ') Der Prior. Der Brigittcn-orden (Guadenberg war Brigittcnklostcrs umfaßte „in strenger Geschiedcuheit zwei Konvente, einen vonNonnen und einen von Mönchen." p Vigil. Gottesdienst am Vorabend der Begängnis, die alsoso Tage nach dem So. November stattfand. Druck: virgilich. Der SS. Dezember 1462 war ein Mittwoch.°i Druck: hineinschulten. p Druck: nun. °) „In den Klöstern waren bestimmte Zeiten für den Aderlaßvorgeschricben — im Predigerorden viermal des Jahres." Strauch, Marg. Ebner, S. SSS. °) Druck:unfern.