67
nit uncrutes. Etteliche bovme trögen öpfel und du meiste meniginit wan lovp mit edelme gesmake. Snellü wasser vliessent da durchund sudenwind zu norden. Do begegente in den wasseren irdenschüsüessekeit getempert mit himelscher wunne. Do wc der luft süesserdenne ich gesprechen mag. Da inne was tier noch vögele, wan gothatte es alleine dem menschen bevolhen, de er mit gemache da innenwonen solte. Do sach ich zwene man inne, de wc Enoch und Helyas.Enoch der sas und Helyäs der lag an der erden in grosser innekeitu. s. w. s. 270 ff. So heißt es auch von dem irdischen paradies, vor-gestellt als die . bürg des himmlischen Jerusalem, im Brandan (von mirherausgegeben. Erlangen 1871.) v. 517 ff.
Do säet sente Brandan
ein ander burc vor im stän,
die was schöner dan der örste sal
dö der munch den zouin stal.
von der burehmdre glaste
über inanige mile vaste
daz lant hatte allez lieht,
da enhatte die naht der stete niht,
da enviel der rife noch der sne,
der wint entet dä niemande we,
ez enwart ouch da nimmer naz.
ein alder man da vor saz
mit einem grawen barte
der der pforten warte:
daz was der herre Enouch.
uns saget daz büch ouch
daz under dem burgetore
saz der herre Hellas vore.
Die Vorstellung eines ewigen herbstes übrigens ist uralt: sie istmit der Schilderung des Elysion (Od. IV 567) und der insei der Phäaken(Od. VII 118) ebenso verbunden wie mit der Apokalyse XXII 2: lignumaft'erens fructus duodecim per menses singulos.
34, 18. ^uzfluz der gotheit’ ist ein ausdruck der wieder sehr andie Mechthild v. M. erinnert: diese nannte ihr buch t ein vliessendeslieht der gotheit 1 (s. 8); vgl.: vlut us dem brunnen der vliessenden dri-valtekeit (s. 4.). Vgl. unten 36, 16: fluz der gotlichen suzzikeit.
35, 17. Vgl. 33, 26 ff. und Mechthild v. M. s. 186:
und were das ertrich guldinund die clare sunne darinsohine ane underlasbeidii tag und nahtesjdarzü dos süessen raeien luft,
5 *