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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
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Königreiche. König und Papst (Cölestin III ) wett-eiferten mit Ertheilung von Freiheiten und Güter-geschenken. Die Nonnen erhielten, wie alle Hospi-taliterinnen im I. 1195, die Regel des h. Au-gustin. Ihre Kleidung bestand aus einem Rockevon scharlachrothem Tuche und einem schwarzenMantel mit einer Kaputze; auf der Brust das acht-eckige weiße Kreuz. In der Kirche trugen sie einChorhemde von feiner Leinwand, und wahrend desGottesdienstes hielten sie zum Andenken an ihre kö-nigliche Stifterin einen silbernen Scepter in derHand. Die Priorin hatte das Recht, Gnaden aus-zutheilen, und konnte selbst den Priestern, welchedas geistliche Amt ihrer Kirche verwalteten, Stra-fen zuerkennen. Sie hatte Sitz und Stimme inden Ordens-Generalkapiteln von Aragonien, undfolgte im Range auf den Großprior oder den Ka-stellan von Emposta.

Diese Gemeine geistlicher Jungfrauen, die selbstdir Königin Sancha nebst einer ihrer PrinzessinnenTöchter unter ihren Schwestern zahlte, wollte sichzu Ende des sechzehnten Jahrhunderts, um d. I.1569, der Oberherrschaft und dem Gehorsam derGroßmeister entziehen und keinen Herrn als denPapst über sich erkennen. Die Priorin HieronymaOlibo aber schrieb unter dem 4. August 1571 anden Großmeister zu Malta, daß sie sich in Allemseiner weisen Einsicht fügen wolle.

Peter von Monte starb am 26. Januar 1572in einem Alter von 72 Jahren.