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gung von St.-Elmo lesen, einer That, gleich demSpartanersteg bei Thermopylä. Der ganze Erdballtönte wieder von dem Ruhme dieser Helden.
Der Name La Valette und seiner Ritter warvon nun an hochgefeiert in der ganzen Christen-heit*). Die prächtigsten Beleuchtungen, die kost-barsten Feuerwerke, feierliche Gebete und Danksa-gungen, Gesandtschaften und Freudenfeste der sel-tensten Art lösten einander ab, und zu Rom wurdedie Befreiung Malta's auf Befehl des Papstes vonder Engelsburg herab mit Kanonendonner verkündet.
Die Monarchen Europa's wetteiferten in Glück-wünschen, Lobeserhebungen und Geschenken für dentapfer» Großmeister.
Philipp II., König von Spanien, übersandteihm einen goldenen, mit kostbaren Edelsteinen be-setzten Degen.
Pius IV. bot ihm sogar den Cardinalshut an,eine Ehre, nach welcher die größten Äbte und nichtselten selbst Prinzen aus regierenden Häusern geiz-ten. Johann von La Valette wollte aber als sou-verainer Fürst seinen Titel nicht durch eine unter-gebene Ehrenwürde verdunkeln, und schlug dasAnerbieten aus.
Alle diese Beweise der Achtung, alle Lorberndes Ruhms waren aber nicht im Stande, das vä-terlich gesinnte Herz des Großmeisters zu beruhi-gen, als er die Nachricht erhielt, daß Soliman,im höchsten Unwillen über den erlittenen Verlust,schon die Vorbereitungen zu einer neuen ungeheu-ren Rüstung gegen Malta vorgenommen habe. Nunblickte der Held mit doppelter Rührung auf das
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