Fürsten und Magnaten.
337
gcistes verleyhc uwer vetterlichen liebe vil guttcr, seliger, gluckhafftiger, fryd-licher, gesunder, freuwlicher nriwer jar und alles gut iu zyt und in ewickeit,das ich von got in tuyneiu gebet uwer vetterlichen liebe deglichen begcrn.Herzlieber Herr und voller, mit herzlichem belangen beger ich zu wißen, wie esuwer vetterlichen lieb ghc, ob ir gesunt sint, daz mir die groste freulvd vonuwer vetterliche lieb wer zu verncminen, die mir in dißer zit zukumnlenmöcht. Wissent mich von den gnodeu gottes wolmogen zu dißer zitt. Herzlicber Herrund votier, unser erwirdige, liebe mutter priorin und ich mitsompt senden uwervetterlichen lieb uwer lepknchen. Herzlieber Herr und votier, ich bitt uwervettersliches lieb in kindlicher underdenikeit gor fruntlich, daz ir mir gebenwollent wyß tvullcnduch zu lylochen?) als ich uwer lieb des ein stucklin senddun, indem als ir uch olweg gcdrülich und vetterliche gegen mir bewißenhabent: beger ich mit mynem schuldigen gebet gegen got zu beschulden. Hiemitbefel ich ulver hochgeborne Person dem almechtigen got und mich alzit in uwervetterliche liebe und truwe. Votum iu äis aouvorsious souets Vouls f!(sopostoli 90 norm. Df)
s. Morgretho von Hanouwe zu Liebenouwe.
(Adr.) Dem hochgebornen Herren, herre Phillips, von gottes gnoden grouffezu Hanouwe, mynem hcrzlieben Herren und votier.
505.
Herzogin SiLplba von Iükich an ihren Kruder, Markgraf Friedrich vonKrandenKurg. Ohne Ort und Jahr (1499 Mai)?)
Dank für- Nachrichten. Eigenes Ergehen. Wünscht Glück zu dem Schweizerkriege. Grütze.
Berlin, Geh. Staatsarchiv. Or.
Gedruckt: Hvhcnzollernjahrbuch I S. 118.
Was ych yn swesterlycher treu herzlybs und guz vermag, znvorn. Hoch-geborer ßtrst, herzewerde, lybcr bruder. Euer lybe gesuntheit myt euer lybengemohel und kynder byn ych van grund mcynesss Herzen erfrat zrr Horen, wantnych van grund meynes Herzen lang darnach hat verlanget, dos ych von euerlybe het vernumen. So habt mych der almechtige got nun gedrvst, got hoblob und donck und geb lang myt froden! So weys euer lybe mcynen lybenHeren und mych myt unser dochter noch van der gnaden gots starck und gesunt,got sey gelobt! Es wer als gut, wer wyr neet aus dyssem Handel: ych Hofen,der almechtyge got sol es noch zu eynem guden cnds fugen. Herzewerde, lyefsbruder, eur lybe srybt myr, euer lybe wyl dye Sweyzer hellfen flogen, dashör ich nyt geren, sol euer lybe^) euer lycyb an dye puben Vogen. Herze-wcrde, lybe bruder, der almechtyge got wyl euch fyl gclnck geben und wyl euerlybe weworen für ollem leyd! Herzelverde, lyber brnider, euer lybe sey myr
p Lcilach, Betttuch. -) Das Datum crgiebt sich aus der im Brief erwähnten Absicht MarkgrafFriedrichs, gegen die Schweizer zu ziehen. °) Or.: lybe lybe.
Steinhaufen, Deutsche Priuatbricfe des Mittelalters. I. 22