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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Deutsche Pnvatbricfe des Mittelalters.

glnckh am seell und leib war mir ein svndere sreidt, von euch zu verneinen.Liebe muetter, yr habt begehrt, unßcr geschrifft zu sehen, sendtcn lvnr euch hiemitund begehren an euch, gvtt bür uns zu bitten. Und sagt allem euren convent-schwösstern nnßcr gnad tind grucß! Geben in der nebenvöst am mitwvchen vorden heylligen christag im 98?)

503 .

(priorin und Lonvent des At. Agneokkofters in OieLenau an Graf(Phikipp von Hanau. Nebenan. 1499 Januar 13.

Neujahrswnnsch. Sendung Non Lebkuchen. Wohlbefinden seiner Tochter.

Marburg, Staatsarchiv. Or.

Hochgebvrner, gnediger, lieber herre. Der nnwgeborn kunnig, den der sternhett gezcygt, den die dry wysen haut gesucht, rmd sunden eyn cleyn kindlcinligeit in der kripffen, ine angebct und geert mit ircn byzeychlichen ^) gaben, disengroymeehtigen knnig mit allen synen gotlichcn gnodcn und goben ivonschen wirnivern gnaden mit vill heylsamer, gnodcnricher, gluckhasftiger, gesondcr, frolichcr,srydlicher nüwer jar mit allein guttcn zytlich iiiid ewiglich. Und haben nwern gnodengebet in eyn gut, selig jar duscnt pater noster und ave Maria und begern von derhochwirdigen mutter gottz, daz sie nwern gnaden erwcrb von ircm lieben kindc alles,das ir begern hie in zit und in ewirkeit, und senden nivern gnodcn etlich lcbkuchlinund wollten, das sie gut und nach uwer gnoden gefallen Wern. Gnediger, lieberherre, wir fugen nwern gnoden zu wissen, daz nwer gnoden dochter, unßer gnedigcn,lieben frauwen, von den gnoden gottcs wol get, gesund und wolmogcnd ist, des-glychen und noch bcßers sin ivir begirig von nivern gnoden zu verneinen w.Dieselbe nwer gnode gvt der almechtig langlcbent gesiint zu seliger rcgirunggefristcn wol! Und ivir befellen uns alzit in uwer gnaden lieb und truwc.Datum oetava lilpiplianis llomini anno 99.

Priorin und convcnt zu sant Agnes zu Liebenanwe.

(4ldr.) Dem hochgebornen Heren, Herr Phillipps, von gvtp gnoden graff zuHananw, unßerm gnedigcn, lieben Heren?)

504 .

Gräfin Margarete von Hanau an ihren (Vater, Graf (f)hikipp vonHanau. Nebenan. 1499 Januar 25.

Neujahrswnnsch. Erkundigung. Sendung von Lebkuchen. Bitte um Tuch nach Probe.

Marburg, Staatsarchiv. Or.

Hochgebvrner, hcrzlicber herre und vattcr. Der nuwegeborn knnig in deralmechtikeit sines hymelschcn vatters imd in gnttikeit und gnoden des heiligen

*) Auf der Rückseite:Der Herzogin Sidonia, als sie noch ein Meine Prineesin war, Handtschriffrans begehren der co: Muetter in Bittrich." Sidvnie ist die älteste Tochter Albrcchts IV., geb. 1. Mai1488 -f 27. März 1505. 2 ) sinnbildlich, bedeutsam. 2 ) Auch Nom Jahre 1500, ä. ä. Januar 25 (äatumoouvsrsio apoLtoii), ist ein ganz ähnlicher Brief erhalten.