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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Fürsten nnd Magnaten.

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! seyn. Was ivurd dych und deyn rette helfscu, sv der arm mensch yn dem thurm

stürb .'e.? Ich Ins also bestem yu seynem iverd, wiewvll ich mich vill cyuerander antwurt vorsheen hett; sv cs aber nicht anders scyn kan, muss; ich mirdaran guügen lassen. — Du hast mir gesagt, das dehn svn Jvhancs gctanfst svlwerden, demselbingen knm nach! Und wiltu mir libe thuen, sv bcffill, sv man ynI> taufst, das yn dy pvten alle nicht Hans, siinder Johanes nennen, nnd das er

,, alsv mit dem namen getansft iverd. Hcrzallcrlibstcr svn, der almechtige got bcware

' dych mitsampt deym brnder und helss dir mit grossen srenden gsunt Widder zu

nur! dlmen. Gcschribcn eylend sunabent nach Bartholoiney. Sag deym brnderund deyncr gemahel vill guts von meinen wegen!

^ Zdena,

h(crzogin) z(u) S(achsen).

(Adr.) Herzog Jorgen Vvn Sachsscn, meym herzallerlibsten sone.

499.

(Markgräfin Dorothea von (KrandenLurg, AKtissin, an ihren Kruder,Markgraf Friedrich von Krandenkurg. (Bamberg.) 1498 September 3.

Wohlbefinden. Hat ihre Wahl zur Äbtissin demütig uufgeuummeu. Bitte, ihr ferner bcizustchcn.

^ Bitte um Unterstützung zu eiucm Bau. Ist in Serge wegen ihres t'eibgedingcS »ud der Pcrslhrcibuug

darüber.

Bamberg, Krcisarchiv. Or.

Charlvttcuburg, Hausarchiv. Neue Abschrift.

Jhesum mit seinen genaden mitsampt meinem armen gcpet zuvor. Hoch-< gcpvrner fnrst, Herzliber prüder. So cz euch woll ging, das Hort ich von Herzen

gercn als von meinem hcrzcnlibcu prüder, den ich von Herzen libt Hab. Ich fiigeuer lib zu wissen, das ich gesunt Pin von den genaden gotes mitsampt meinemliben convcnt, die niir ganz libe kint sind, dy mir nach allem meinem willenthun. Ich Habs nmb gvt nyc verdint, ich furcht mich so hard, das ich euch eznit kann gcschrcibcn vor groser betrnbtnnst, das mir got mein oelonnng ivvll hiegeben, das ir Ivisst und alle menschcn, die ez gesehen haben, das ich nach keineneren nye gerungen Hab dießer Welt und Hab versmecht dy ere dieser Welt und^ pin in ein eloster kumcn, das ich got dem Herren dint nnd mein Herz mit nite

anders bcknmer, daniit ich meinen belvnnng snnd pey gvt meinein Herren. Wiewolich Hof zu got meinem Herren, er seh an, das ich mich im ergeben Hab, er las;mich nit von im gcschiden iverden, er seh an, das ich in seiner gehorsam pinund unter den, dy mir sein gesezt von dem stul der Römischen kyrchen. Indasselb Hab ich mein gemiit ergeben got meinem Herren und bcger von im, waser wäll von mir, das im woll gefall von mir, seiner unwirdigen dicnerin, daswill ich thun, dieweil ich leb. Denn ich pit euer lieb, das ir mein Vater wvltsein und prüder, denn ich sünst nymaut, denn euch chabs Denn ir seit allwegeninein gewesten, ir habt mich nyc verlassen. Darumb Pin ich in hofnng, irwert mich noch nit verlassen. Hcrzallcrlibstcr prüder, ich pit euch aus; swcstcr-

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